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Exspektanzen und Verleihung von Kanonikaten beim Domstift Brandenburg
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Bistum Brandenburg >> 08. Begnadigungen mit Kanonikaten und Exspektanzen und darüber erteilte Konfirmationen
1567 - 1706
Enthält u. a.:
- Anwartschaft auf eine Präbende für Valtin Rischer, 1567
- Verschreibung eines Kanonikats für Heinrich von Münsterberg, 1581
- An Administrator Heinrich von Münsterberg wegen eines Kanonikats, 1581
- Exspektanz auf ein Kanonikat für Kaspar Flans, 1583
- Kapitel zu Brandenburg wegen Streitigkeiten um ein Kanonikat, 1586
- Anwartschaft auf ein Kanonikat für den Sohn des Heinrich von Münsterberg, 1586
- Prätensionen auf das durch den Tod des Christof Gahlinski erledigte Kanonikat, 1606
- Kollation eines Kanonikats an den von Schlabrendorf, 1614
- Domkapitel wegen der Kanonikate des von Arnim, von Schlieben und von Carlewitz, 1616
- Bitte des Franz von Rathenow um eine Exspektanz auf ein Kanonikat für seinen Sohn, 1624
- Übertragung eines Kanonikats an den Sohn des Kurt Bertram von Pfuhl, 1635
- Exspektanz des Hans Georg von Ribbeck auf die nächste vakant werdende Präbende, 1641
- Begnadigung des Friedrich von Hünicke mit einer Minor-Präbende, 1643
- Konfirmation des Kanonikats für den Sohn des Kurt Bertram von Pfuhl, 1644 - 1645
- Exspektanz auf ein Kanonikat für Lewin Ludwig von Schlabrenndorf, 1651
- Exspektanz des Konrad Moritz von Rochow auf ein Kanonikat, 1653
- Exspektanz des Matthias von Hünicke auf eine Präbende, 1653
- Exspektanz des Hans Ludwig von Bredow auf eine Präbende, 1654
- Exspektanz des Wolf Ernst von Hacke auf ein Kanonikat, 1654
- Kanonikat für den Grafen zu Lynar, 1654
- Erteilung des primarium precum auf ein Kanonikat für den Obristwachtmeister von Rochow, 1655
- Exspektanz des Johann Dietrich von Hoverbeck auf ein Kanonikat, 1655
- Exspektanz des Johann Ernst von Oppen, 1665
- Anwartung auf eine Präbende für Adam Heinrich von List, 1667
- Resignation der Präbende des Adam Dietrich von Pfuhl zugunsten des Joachim von Kutten, 1669
- Anwartung des Adam Ernst von Schlabrenndorf auf ein Kanonikat, 1669
- Anwartung des Wichard Friedrich von Bredow auf ein Kanonikat, 1670
- Anwartung des Friedrich Brand von Lindau auf ein Kanonikat, 1670
- Anwartung des Friedrich Rudolf von Kanitz, 1670
- Anwartung auf ein Kanonikat für Karl Friedrich von Plessis, 1671
- Anwartung auf ein Kanonikat für Christoph Friedrich von Pfuel, 1671
- Anwartung auf ein Kanonikat für Matthias During Somnitz, 1671
- Anwartung auf ein Kanonikat für Matthias Friedrich von Briest, 1671
- Anwartung auf ein Kanonikat für Kuno Albrecht von Quast, 1672
- Anwartung auf eine Präbende für Johann Georg von Freiberg, 1676
- Anwartung auf eine Präbende für Otto von Krummensee, 1676
- Anwartung auf eine Präbende für Friedrich Kasimir Graf zu Lynar, 1676
- Anwartung auf ein Kanonikat für Ludwig von Oppen, 1678
- Anwartung auf ein Kanonikat für Christoff von Blücher, 1679
- Anwartung auf eine Präbende für Bugislaf von Blumenthal, 1680
- Anwartung auf ein Kanonikat für Heinrich Sigismund von Dahme, 1681
- Resignation des von Rochow auf die Minor - Präbende und Konfirmation, 1683
- Anwartung auf eine Präbende für Wilhelm Otto von Graevenitz, 1684
- Anwartung auf eine Präbende für Johann Georg von Lüderitz, 1685
- Anwartung auf ein Kanonikat für Friedrich Wilhelm von Götze, 1692
- Aufnahme des von Graevenitz' Sohn a latere electeralis in die Reihe der Kanoniker, 1696
- Aufnahme des Hans Ludwig von Brörike in die Reihe der Kanoniker, 1697
- Installation des Ludwig Ernst von Pannewitz als Domherr, 1698
- Kollation der Graevenitzschen Präbende, 1699
- Anwartung auf eine Präbende für Karl von Strunckede, 1702
- Dispensatio a residentia für Ludolf Ernst von Strautz, 1706.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.