Brackenheim W und G (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 329 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Altensteig - Güglingen
(1358-)1533-1841
Inhalt und Bewertung
Darin: Akten der Maulbronner Klosterpflege Kirchheim, der Ritterschaften Hohenstein und Winzerhausen und der Herrschaft Neipperg.
Vorbemerkung: I. Den ersten Besitz im Amt Brackenheim erwarb Württemberg im Jahre 1321 durch Kauf von den Grafen von Hohenberg-Nagold, darunter eine Hälfte der Stadt Brackenheim. 1362 war die Stadt ganz in württembergischer Hand. Um 1400 unterwarf sich das bis dahin freie Reichsdorf Kirchheim am Neckar der Herrschaft Württemberg und wurde dem Amt angegliedert, behielt aber ein eigenes Malefizgericht und erhielt später Sitz und Stimme auf den Landtagen sowie verschiedene Freiheiten. Brackenheim diente öfters als fürstlicher Witwensitz; es war auch Sitz eines meist adeligen Obervogts, der zugleich den benachbarten Ämtern vorgesetzt war. Im Jahre 1800 gehörten zum Oberamt Brackenheim folgende Amtsorte (laut Herzoglich Württembergisches Adressbuch): Botenheim, Alt-Cleebronn mit Balzhof, Dürrenzimmern, Haberschlacht, Hausen an der Zaber, der Kondominatsort Großgartach (gemeinsam mit dem Ritterstift Odenheim) sowie die Stabsorte Kleingartach, Kirchheim am Neckar, Meimsheim, Niederhofen, Nordhausen (Waldenserkolonie), Nordheim und Stetten am Heuchelberg
231 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
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