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Verzeichnis (Registratur) der Bechtischen Gestifts- und Gültbriefe und der Censiten jährlicher Gebühr
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A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. 2319
A 2 b (Verfassung u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20) >> Bd. 7 Bechtenpflege
1664
Regest: Stiftbriefe:
1386: Der 1. Stiftbrief des jüngeren Eberhart Becht, jährlich 15 Pfund.
1393 u. 1431. Zwei Stiftbriefe um 2 Malter Roggen, von Kastenvogt Eberhart Becht erkauft und gestiftet.
1433. Ein Brief um jährlich 10 Schilling.
1433. Ein anderer alter Brief um 1 Pfund.
1453. Copie der Stiftung der Frau Ursula Mäßlin, Schwiegermutter des Eberhard Becht, jährlich 15 fl oder 21 Pfund. Ferner 2 Jahrzins zu Pfullingen und Rommelspach um 2 Pfund und um 16 ß.
1453. Abschrift des Briefs der 15 fl Gelds, so die von Reuttlingen geben haben an die Pfründ und die sie jetzt abgekündet haben.
1477. Copie von Conrad Stammlers, Bürgers zu Reuttlingen Gültbrief wegen dieser 15 fl, so er von der Stadt Reuttlingen ausgelöster Gült auf sich genommen.
1517. Fürstl. würtemb. Concession, dem Flecken Frickhenhausendiese 15 fl von dem Bechtischen Gestift zu entlehnen, gegeben.
1538. Das pergamentin Büchlin, darein die in anno 1538 gehaltene Rechtfertigung von etlichen Herren des Rats beschrieben worden.
1551. Eine collationierte Copie Bürgermeister und Rats zu Reuttlingen Legbriefs der Bechtenpfründen wegen Gestifts und Altarsachen.
1562. Copie Legbriefs des Ambrosius Becht, Bürgermeisters zu Heilbronn, wegen zweier verbitschierter Schindelladen und daß er alles übrige Gestift zu seinen Handen genommen habe.
Die Bechtischen Zinsbriefe mit den Namen der Zinser und den Jahrzahlen der Zinsbriefe:
Reutlingen.
Georg Hummell als Träger aus Baumgart im Grieß. 1609. -
Daniel Knapp aus 3 Vierteln Wingart in Loschenhalden. Ist kein Brief vorhanden. -
Michel Bertschs Witib aus Wingart im Remi. 1582. -
Johann Baltas Stechenfinger aus 1 Mannsmahd Wiesen, auf Holoprun. Jetzt ein Acker. 1610. -
Sebastian Werenwags Witib aus Fleischbank, so vorher aus einem Haus in der neuen Stadt gangen. 1473. -
Steueramt allhie wegen 60 fl Gült, so ihm Stefan Grüninger übergeben laut Cession. 1650. -
Mattheus Hummell aus 1 Jauchart Acker und 1/2 Mannsmahd Wiesen im Grund. 1608. -
Johannes Werenwag, Metzger, als Träger aus 5 Mannsmahd Baumgart hinter Hundtschleh. 1560. -
Ludwig Bidermann aus einem Haus, darum kein Brief, aber ein Ratsbescheid vorhanden. Ist des Stoffel Kautz (?) gewesen. 1639. -
Hans alt Koberger aus einem Haus, an vorgenanntem stehend, so zuvor Claus Schlairs Haus gewesen ist, darum auch kein Brief vorhanden, sondern allein Ratsbescheid. 1643. -
Ferner: Koberger als Träger aus 1/2 Morgen Wingart im Rahnschaiblin. 1645. -
Christoph jung Maurer aus 1/2 Mannsmahd Baumgart auf der Leingrub. 1645. -
Melchior Schmidt als Träger aus einer Egart neben der Sommerhald, desgleichen das Zehentamt und Gedeon jung Jauss. Zusammen 1 Morgen. 1401. -
Michel Zeih als Träger aus 3 Vierteln Weingart im Steineberg. 1417. -
Georg Knapp, Weißgerber, aus Haus in der Kramergaß. 1355. -
Martin alt Bihlers Witib aus Haus und Hofraiti, jetzt Scheuer. 1348. -
Johannes alt Neuscheller aus einer Hofstatt im Mettmanns-Bad. 1405. -
Philipp Pfatzler aus Haus in der neuen Stadt. 1364. -
Mattheus und Hans Georg Beger aus 3 1/2 Vierteln Wiesen auf der obern Hegwiese. 1645. -
Franz Halbgewachs aus 1/4 Morgen Wingart samt Vorlehen im Wernsperg. 1621. -
Betzingen.
Pfrundenhof daselbst. Äcker 2 Mannsmahd im Grieß, 1 Mannsmahd im Standfuoss. 1386. 1397. -
Hans Guttbrott, Schulth. zu Wannweil, als Träger aus 1 Mannsmahd Wiesen, genannt Heckenreutter.
Bastli Mautin zu Betzingen als Träger, Georg Heintzmann zu Betzingen, Jacob Sautter, Totengräber allhie, Hans Guttbrott, Schulth., wegen Georg Steinmaier zu Wannweil aus 2 Mannsmahd Wiesen im Briel. -
Hans Jacob Reiff zu Betzingen aus 1 Jauchart Ackers im Braittenbach. Ist kein Brief da. -
Ommenhausen.
Georg Werenwag, Lieutenant, aus 1 Mannsmand Wiesen im Briel. Ist kein Brief da.
Pfullingen.
David Reiff als Träger, Michel Baurs Witib, Anna Herenmännin, aus 1 1/2 Mannsmahd Wiesen auf der Steinga. 1538. -
Hans Jacob Kunckhelin, Träger, Jacob Seitz, Schmids Witib, Jacob Lonsinger, Müller, Georg Rentz, Jacob Kostenbader, Georg Harttmann, Hans Knaur, Jacob Motzer, Johannes Hertter, Stoffel Geisel geben unverscheidenlich aus 2 Morgen Wingart in Linden. 1538. -
Ludwig Muff, Georg jung Kostenbader geben aus 1/4 Morgen Wingart in Bitza. 1538. -
Georg Weider als Träger aus 1/2 Morgen Wingart in Bitza. 1538. -
Hans jung Mollenkopf aus 1/4 Morgen Wingart in Bitza. 1538. -
Hans Melchior Eipp gibt aus 1/2 Morgen Wingart in Bitza, 1538. -
Hans Georg Rentz als Träger, Georg Weider, Martin Walthers Witib, Hans Lonsinger, Matheis Hainle geben aus 3 Orten 1 Morgen Wingart in Bitza. 1538. -
Under- und Oberhausen.
Hans Melchinger, Schltts. und Georg Muttschler als Träger aus 6 Mannsmand Wiesen im Brühel im Zellerthal. Davon ist kein Brief da. -
Friedrich Bley und Georg Melchinger als Träger aus 2 Mannsmahd Wiesen, genannt die Mayerwies. Ist auch kein Brief da. -
Hans Reutter als Träger aus 2 Mannsmahd Wiesen, genannt die Mayerwies. Ist auch kein Brief darum da. -
Sondelfingen.
Jacob Walckher als Träger aus 2 Mannsmahd Wiesen auf der Schiebern. 18 ß und 4 ß für 1 Henne. Ist kein Brief da. -
Eßlingen.
Georg Scherrüblin und Michel Mangolt daselbst aus 1/2 Morgen und 1/8 Weingart im Helmlisperg und aus 1 1/2 Morgen Holz im Bregel. 1506. -
Frucht-Gestift.
2 Scheffel Roggen zu Custertingen, gibt die Frühmeß, jetzt die Universität zu Tübingen. 1393. 1431. -
1 Simri Vesen zu Betzingen. Bastli Mautin als Träger aus 2 Mannsmahd Wiesen im Briel. 1538. -
1 Simri Vesen zu Reuttlingen die Armenpflegschaft. 1538. -
1 Simri Haber zu Betzingen Bastli Mautin als Träger. 1538. -
2 Simri Haber zu Betzingen Hans Guttbrott, Schltts., zu Wannweil als Träger aus 1 Jauchart im Bomgart. 1538. -
Quartheft
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Bemerkungen: Vergl. dazu das von Matth. Beger i. J. 1668 angelegte Lagerbüchlin
Eingelegt ist ein kleiner Zettel folgenden Inhalts:
"Gabriel Fichtner, ux. Maria Magdalina geb. Lauttenschlägerin. Vor letzten Weihnachten soll er eine Witfrau von Waiblingen geschwängert haben. Liegt bis Dienstag, 14. Dezember, gefangen. Bittet um Ausmachung der Sach und gnädige Straf. Ihre ganze Haushaltung liegt." (Kein Datum; sehr flüchtige Schrift.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.