Meffryd, Abt zu Arnstein (-steyn), Prämonstratenserordens, Trierer Bistums, bekundet, dass er Henne Eyermale, zu Bechtolsheim (Bechtelszheym) erbl...
Vollständigen Titel anzeigen
NACHWEIS
15
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 13 Orte, Buchstabe O >> 13.7 (Gau-)Odernheim >> 13.7.1 Urkunden der Prämonstratenserpropstei Petersberg bei Gau-Odernheim
1469 August 20
Inseriert im Revers von 1469 August 20. Gemeindearchiv Gau-Odernheim
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: off sontag vor sant Bartholomeusdag 1469.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Meffryd, Abt zu Arnstein (-steyn), Prämonstratenserordens, Trierer Bistums, bekundet, dass er Henne Eyermale, zu Bechtolsheim (Bechtelszheym) erblich eine Erde, die Wingert gewesen ist und auf St. Petersberg gehört, 'im ruwendail' in Bechtolsheimer (Bechtelszheymer) Gemarkung zwischen dem Kloster G (Gommerszheym) nach dem Berge zu, Rodolfen oder St. Albans Herren nach dem Donnersberg (Dornsberge) zu, unten gegen den 'engelborn' die Johanniter von Hangen-Wiisheim (Wyszheym) und Henne Eyermule selbst nach dem Dorf zu, verleihet, die er zu Wingert machen soll für 5 Schilling Heller Martini, dem Propst auf St. Petersberg, auf den Berg oder ins Kloster Gommersheim (Gommerszheym) fällig, wo der Propst jeweils seine Wohnung hat. Bei versäumter Zahlung kann der Propst den Wingert mit aller Besserung zurücknehmen, als ob er ihn am Gericht zu Bechtolsheim (Bechtelshem), nach dessen Gewohnneit und Recht erklagt und gewonnen hätte, dabei sollen Henne Eyermule und seine Erben sich keiner Freiheit, die Dorf und Gericht Bechtoisheim (Bechtelszheym) haben oder künftig bekommen, erfreuen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt mit 'Secret'
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Meffryd, Abt zu Arnstein (-steyn), Prämonstratenserordens, Trierer Bistums, bekundet, dass er Henne Eyermale, zu Bechtolsheim (Bechtelszheym) erblich eine Erde, die Wingert gewesen ist und auf St. Petersberg gehört, 'im ruwendail' in Bechtolsheimer (Bechtelszheymer) Gemarkung zwischen dem Kloster G (Gommerszheym) nach dem Berge zu, Rodolfen oder St. Albans Herren nach dem Donnersberg (Dornsberge) zu, unten gegen den 'engelborn' die Johanniter von Hangen-Wiisheim (Wyszheym) und Henne Eyermule selbst nach dem Dorf zu, verleihet, die er zu Wingert machen soll für 5 Schilling Heller Martini, dem Propst auf St. Petersberg, auf den Berg oder ins Kloster Gommersheim (Gommerszheym) fällig, wo der Propst jeweils seine Wohnung hat. Bei versäumter Zahlung kann der Propst den Wingert mit aller Besserung zurücknehmen, als ob er ihn am Gericht zu Bechtolsheim (Bechtelshem), nach dessen Gewohnneit und Recht erklagt und gewonnen hätte, dabei sollen Henne Eyermule und seine Erben sich keiner Freiheit, die Dorf und Gericht Bechtoisheim (Bechtelszheym) haben oder künftig bekommen, erfreuen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt mit 'Secret'
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände) (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände): Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen (Bestand)
- 13 Orte, Buchstabe O (Gliederung)
- 13.7 (Gau-)Odernheim (Gliederung)
- 13.7.1 Urkunden der Prämonstratenserpropstei Petersberg bei Gau-Odernheim (Gliederung)