Medizinalangelegenheiten.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 35 Bü 2159
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 35 Regierung II
Regierung II >> 2 Verwaltung der Herrschaft Langenburg >> 2.7 Amtsverwaltung, Gemeinden- und Untertanenangelegenheiten >> 2.7.1 Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten
1702-1708,1721-1735,1750,1761-1808
Enthält: 1. Berufung von Barbieren und Chirurgen zu Langenburg; Barbier Johann Friedrich Statmann aus Ilshofen (1702-1708, 1721-1722), Barbier Johann Karl Pfeiffer aus Saarbrücken (1726), Barbier Johann Ludwig Collowitz aus Affaltrach (1732), Chirurg Johann Jakob Ernst Bubenleber aus Onolzheim (1733) und Chirurg Johann Leonhard Waldmann aus Gerabronn (1775); Verbot der Tätigkeit auswärtiger Barbiere und Maßnahmen gegen Kurpfuscher, 1702-1708, 1721-1735, 1750-1761, 1775-1780; 2. Erlaubnis für den Wurm- und Zahnarzt Johann Andreas Nieckler zu Halle zum Praktizieren und Feilhalten auf dem Jahrmarkt zu Langenburg, 1757; 3. Maßnahmen gegen das Einschleppen von Seuchen und gegen in der Herrschaft auftretende Epidemien, 1770-1777, 1796, 1806; 4. Überlegungen über die Einführung einer Sanitäts- und Medizinalordnung nach dem Beispiel von Hohenlohe-Ingelfingen, 1787-1788; 5. Untersuchungen gegen die Chirurgen Waldmann und Burkert, beide zu Langenburg, wegen Vornahme innerlicher Kuren und wegen Verabreichung schädlicher Arzneien; Beschwerde des Chirurgen Burkert über die Kurierung des jungen Kozel zu Nesselbach durch den Chirurgen Welsch zu Braunsbach, 1796-1800; 6. Verhaftung der sich in Zottishofen aufhaltenden Quacksalberin Rosina Kohlhaas, vulgo Doktorin oder Branntwein-Rosel, und ihres angeblichen Ehemanns durch ein hohenlohe-langenburgisches Militärkommando und ihre Abschiebung nach Kocherstetten; Beschwerde der Reichsritterschaft Orts Odenwald über den Regierungsassessor Heinrich Benedikt Weber zu Langenburg wegen Beleidigung der Ritterschaft in einem von Weber verfaßten Artikel über die sog. Doktorin in Nr. 74 der Allgemeinen deutschen Justiz- und Polizei-Fama vom 26.6.1805, 1802-1805; 7. Publizierung eines Schlusses des Fränkischen Kreises "Die Vorsorge gegen den Mißbrauch der Gifte, besonders den unvorsichtigen Verkauf davon betreffend, 1804; 8. Einführung und Durchführung von Schutzimpfungen gegen Pocken, 1804-1808, Darin: Qu. 4 Faust, Bernhard Christoph: Öffentliche Anstalten: die Blattern durch die Einimpfung der Kuhpocken auszurotten, Bückeburg 1804.
1 Fasz. mit 8 Unterfasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ
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