Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Auszüge und Notizen (13. - 18. Jh.)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Nachlass Stüve, Familie >> 1 Nachlass Johann Carl Bertram Stüve (1787-1872) >> 1.1 Geschichte >> 1.1.1 Fürstbistum Osnabrück >> 1.1.1.2 Stadt Osnabrück >> 1.1.1.2.4 Handel und Gewerbe (Nr. 81-97)
1200-1800
Enthält: 1) Zwölf-Apostel-Gesellschaft (Wandschneider): Statut um 1500, Gildevermögen, Abrechnung. 2) Die Hanse: Auszüge aus Mösers Nachlass, Regesten von 30 Urkunden (15. - 17. Jh.). 3) Hanseatische Korrespondenz der Stadt (17. Jh.). 4) Handel und hanseatische Verbindungen (13. - 15. Jh.). 5) Hansesachen 17. - 18. Jh.; Salz-, Wein-, Linnen-Handel. 6) Wert des Guldens 1350-1550 (ab 1422 jährlich): Akzisetarife 2. Hälfte 15. Jh.; Rechnungsauszüge 1525/26; Rechnung für den Edlen von Waldeck und Gefolge beim Aufenthalt in Osnabrück 1521. 7) Rechte der Wantschneidergilde 1576 und deren Vergleiche mit den Wantmachern 1676. 8) Schulddokument der Stadt; Urkunde betr. die Bostbandträger (Brustband-)Gilde in Osnabrück. 9) Krameramt: Auszüge aus den Protokollen des Krameramtes (1560-1795) und der Elf-Ämter (1654-1759) betr. Wahlen, Streitigkeiten, Beschwerden über den Handel der Juden auf Jahrmärkten und Verbot des Aufstellens von Buden und diesbzgl. Verfügungen, 1697 u. 1705, Brüchten, Rechnungswesen; Urkundenabschriften betr. Handel mit Bomseide, Triepfen, Markt zu Lage (Kr. Bersenbrück), Apotheken, Krudthoken, Eid der Kuchenbäcker, Papierhandel, Buchbinder, Erbrecht im Amte, Zuckerhandel, Tabak, Branntwein, Kram-Juden, Stättegeld u.a. 16. - 18. Jh.
Enthält: Abschrift des von Bischof Engelbert II. am 27.11.1309 erteilten Schutzbriefes für die Juden in der Stadt Osnabrück, nämlich "ysaac cum familia sua. Dominam agicam cum familia sua. Natahn cum curvo pedes & suam familiam. Lozab cum sua familia. Duos jacobos qui habent filios Lozan. Jacobum de Minda & surdum judeum. Maritum filie eiusdem Abraham. Rebeckam cum familia sua. Item filiam eius viduam. Gertan cum familia sua. Aaron et maritum filie sue et paruum nathan ..." (= Isaac mit seiner Familie, Frau Agica mit ihrer Familie, Nathan mit dem krummen Fuß und seine Familie, Lozan mit seiner Familie, die beiden Jacobus, die Söhne haben, Lozan, Jacob von Minden und einen tauben Juden, den Ehemann seiner Tochter, Abraham, Rebecca mit ihrer Familie, ebenso deren verwitwete Tochter, Gertan mit seiner Familie, Aaron und den Gatten seiner Tochter und den kleinen Nathan...)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.