Vergleich zwischen Emilie Auguste und Friedrich August von Schlieben mit dem Rittergutspächter Louis Körner (Wengelsdorf) wegen Verrechnung der tatsächlichen Pachtkaution für das Rittergut Zwethau (Abschrift)
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H 188, Nr. 431 (Benutzungsort: Wernigerode)
H 188 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Rackith
Gutsarchiv Rackith >> 03. Familienarchiv >> 03.07. Andere Güter und Familiensitze >> 03.07.02. Angelegenheiten anderer Güter und Familiensitze >> 03.07.02.09. Hemsendorf, Zwethau
1849 - 1851
Enthält: Verrechnung der, dem ehemaligen Pächter Körner zustehenden, Pachtkaution mit den Kosten für die vom jetzigen Käufer Dr. Wiesand geltend gemachten und durch Frau von Schlieben finanziell ausgeglichenen Gewährsmängel incl. der Forderungen von Tobias Fuß (Holleben) und der Herren Hammer & Schmidt (Leipzig).- Zustimmung der Körnerschen Erben.- Amtliche Bescheinigung zu Friedrich Gottlieb Körner.- Vertretungs- und Handlungsvollmacht für Rechtsanwalt und Notar Treff (Wittenberg) bezüglich eines Vergleichs mit den Wiesand'schen Erben über noch bestehende Mängelansprüche.- Entwurf eines Schreibens an die Bankhandlung Hammer-Schmidt wegen Auszahlung der Pachtkautionshypothek an die Erben von Christian Wilhelm Wiesand (Leipzig).- Klage der Emilie von Schlieben (Rackith) gegen die Erben des Herrn Wiesand wegen Rückzahlung der Pachtkaution des ehemaligen Pächters Körner nach dem 1830 erfolgten Verkauf des Ritterguts Zwethau.- dazu Urteil des Appellationsgerichts Naumburg.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:16 MESZ
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