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Betrieb der Wandererfürsorgestelle Eppingen
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 321 Kreisverband Heidelberg
Kreisverband Heidelberg >> 2. Wohlfahrtspflege >> 2.10. Wandererfürsorge >> 2.10.2. Betrieb von Wandererfürsorgestellen
1925-1939
Enthält: Schriftwechsel mit Gemeinden Eppingen; monatl. Abrechnungen der Wandererfürsorgestelle Eppingen des Kreises; Abschrift eines Vertrag zwischen Gemeinden Eppingen und Schutzmann Hermann Barth zur Bestellung desselben zum nebenamtl. Armenhausverwalter (29. Aug. 1924, 2 S. maschinenschriftlich); Vertrag zwischen Gemeinden Eppingen und Gastwirt Hermann Dieffenbacher zur Errichtung einer Wandererfürsorgestelle in dessen Gasthaus Schwanen in Eppingen (29. Mai 1931, 4 S. maschinenschriftlich); Bewerbungen des Wilhelm Kobold und Karl Wolfmüller zum Betrieb einer Wandererfürsorgestelle in Eppingen (1930/31, insg. 4 S. maschinenschriftlich); Kostenvoranschlag zum Umbau des Gasthauses Zum Schwanen zur Wandererherberge (1931, 5 S. handschr. und maschinenschriftlich) mit Plan (s. unten), dazu: Abrechnung über die Baumaßnahmen (1931, 1 S. maschinenschriftlich); Statistiken zur Inanspruchnahme der Wandererfürsorgestelle/Wandererherberge Eppingen für 1928 - 1. Quartal 1939 (je 1 - 2 S. handschr. bzw. maschinenschriftlich)
Karten und Pläne: Grundriß für die Wandererherberge im Hintergebäude des Gasthauses Zum Schwanen in Eppingen (1:100, Bleistiftzeichnung, Hecker/Stadtbauamt Eppingen, 1931)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.