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Heinrich Stitz bekundet, dass er und seine Ehefrau Margarete
(Greten) von Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Pfleger Hermann [von
Buchenau], Deka...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1421-1430
1424 April 11
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimovicesimoquarto feria tercia proxima post Dominicam qua cantatur in ecclesia Iudica me Deus etcetera
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich Stitz bekundet, dass er und seine Ehefrau Margarete (Greten) von Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Pfleger Hermann [von Buchenau], Dekan Heinrich und dem Konvent von Fulda die Stubes-Hufe in Lüder auf Lebenszeit zu Lehen erhalten haben. Heinrich leistet dem Kloster den Treueid und verspricht Gehorsam in allen Fällen mit Ausnahme gegen die Junker (jungherren) Johann und Gottfried von Ziegenhain. Erleidet Heinrich in einer Fehde des Klosters oder in seinem Dienst oder im Dienst des Marschalls einen Schaden, ersetzt ihn das Kloster gemäß einer noch zu treffenden Einigung. Kommt diese Einigung nicht zustande, kann Heinrich das Kloster pfänden, bis ihm sein Schaden ersetzt ist. Seine Treuepflicht gegenüber dem Kloster bleibt davon unberührt. Wird Heinrich für treulos erklärt, verliert er seine Hufe. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Nikolaus (Claus) von Leibolz, Junker
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Berthold (Berld) von Mansbach (Manspach)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich (Fritschen) Botenmeister, Junker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.