7/12,1 [Nr. 27,2]: Auseinandersetzungen um die Meisterprüfung des Buchbinders Marx Vogt, Sohn des Buchdruckers Jacob Vogt und der Anna Vogt.
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(Neusch. Nr. 27)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 9. Buchbinder (1575-1810) >> Buchbinder, Fasz. I: Nr. 1-48
1599
Enthält: UNr. 2 (Bl. 66-67v): Anna Vogt, Witwe des Jak. Vogt, an die Universität, Tübingen 7.12.1599: Mein Mann arbeitete 25 Jahre in Gruppenbachs Druckerei, starb vor 1 1/2 Jahren, hinterließ 3 kleine Kinder und den Sohn Marx, der nach 4jähriger Lehre bei Kasp. Pfister und 7jähriger Wanderschaft hier das Meisterstück machen will, aber wegen eines Streits, den er vor 2 Jahren in St. mit dem Gesellen Paulus Kletsch wegen eines fast wertlosen Lädlins hatte und in dem sich Kletsch schriftlich befriedigt erklärte, an die Meister zu St. gewiesen wird, damit sie diesen Vergleich beglaubigen, der Handwerksordnung zuwider, nach der Gesellenstreit privatim zu erledigen ist. Ich bitte um Befehl, dass sie ihn das Meisterstück machen lassen, denn ich brauche seine Hilfe. Bl. 69v: Decr. : Das Buchbinderhandwerk hat binnen 2 Tagen zu berichten.
Akte
Simon, Johann Heinrich 1 (16. Jh.)
Vogt, Jacob (gest. 1600)
Vogt, Marx (geb. um 1594)
Vogt, Anna (16./17. Jh.)
Buchbinder, Fasz. I: Nr. 1-48
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 9. Buchbinder (1575-1810) (Gliederung)
- Buchbinder, Fasz. I: Nr. 1-48 (Archivale)
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