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Herzog Wilhelm IV. von Jülich-Berg dankt den beiden Städten Bielefeld für eine freiwillige Geldunterstützung, die es ihm ermöglichte, die Schlösser, Städte und Ämter Brüggen, Dülken und Dahlen, Wassenbergh, Born, Sittard und Süsteren wieder einzulösen, und verspricht, die städtischen Privilegien zu achten und eine neue Geldanleihe nur zur Einlösung seiner Renten in der Grafschaft Ravensberg zu verwenden.
Herzog Wilhelm IV. von Jülich-Berg dankt den beiden Städten Bielefeld für eine freiwillige Geldunterstützung, die es ihm ermöglichte, die Schlösser, Städte und Ämter Brüggen, Dülken und Dahlen, Wassenbergh, Born, Sittard und Süsteren wieder einzulösen, und verspricht, die städtischen Privilegien zu achten und eine neue Geldanleihe nur zur Einlösung seiner Renten in der Grafschaft Ravensberg zu verwenden.
Herzog Wilhelm IV. von Jülich-Berg dankt den beiden Städten Bielefeld für eine freiwillige Geldunterstützung, die es ihm ermöglichte, die Schlösser, Städte und Ämter Brüggen, Dülken und Dahlen, Wassenbergh, Born, Sittard und Süsteren wieder einzulösen, und verspricht, die städtischen Privilegien zu achten und eine neue Geldanleihe nur zur Einlösung seiner Renten in der Grafschaft Ravensberg zu verwenden.
100,001/Urkunden, 0085
1497 Oktober 9 /BUB 1209
Registratursignatur: Bielefelder Urkundenbuch, S. 676f., Nr. 1209
100,001/Urkunden 100,1/Urkunden
100,1/Urkunden
1497 Oktober 9 (Düsseldorf)
Darin: Wir Wilhem van Gotz genaiden, herzouch to Guyige, to dem Berge ind greve to Ravensberg etc. doin kunt, so as wir hybevoren unse sloss, stede ind ampt van Bruggen, Dulcken ind Dalen, dat unse erfschaft ist, weder auch sloss, stat ind lant von Wassenbergen, dat uns as heren zo Heinsberg zu loesen geburt, zosampt sloss, Steden ind lande van Borne, Sittart ind Susteren van den wailgebornen unsen lieven neven ind getruwen Wilhelm, greven zo Wede ind zo Moirss etc., zo uns geloist gehadt ind darvur eyn mirklige somme an bayren gereiden gelde uys hain doin geven ind an schulden verfangen ind vorder doin moissen inhalt der verschryvongen, darvur de vurgemelte pletze verpant ind verschreven gewest syn, darzo wir vollest ind stuyre an unsen Steden ind gemeynen underdanen unser furstendomme ind andere unser lande begert gehadt, bekennen wir offentlich mit desem breve vur uns, unse erven ind nakomelingen, dat unse rede ind ritterschaft unser grafschaft Ravensberg ind beyde unse stede Bilvelde zo bezalonge ind reddonge der sommen geltz ind schuldenen, so wir vur de obgenante lande uys hain doin geven ind vorder doin sculden, we vurgerurt, zo deser zyt uns eyner beden ind geltgyfte van guden willen vergont, ingegangen, gegeven ind gehantreicht hain, wewail sy des na luyde brieve ind siegele unse vurfaren ind wir insunderheit in gegeven des nyt schuldich zo doin en waren, de truwe gunst ind gutwillicheyt der unsere vurschreven uns billich zo hohem danke erschindt, unbillich vergesen noch in zokoemen tyden nimmer vergessen en willen, doch also dat durch dese bede ind geltgyft vurscreven egeyne unser vurfaren noch unser breve ind siegele, Privilegien, fryheit noch geyne punten in denselven begriffen, gekrenkt noch geletzt, sunder de na yrem inhalde ind yre volkomene moge ind macht syn blyven ind gehalden werden sullen. Ind wir herzouch etc. vurscreven hain den gemelten unsen reeden, ritterschaften, Steden ind unterdanen unser grafschaft Ravensberg vurscreven zogesacht ind verredt, zosagen ind verreden vestlich in craft dis briefs vur uns, unse erven ind nakomlingen, deselven unse reede, ritterschaften, stede ind gemeyne underdanen mit egeynre beden oeder geltgyften derglichen vurgerurt oeder anders nyt me zo besweren, zo begeren noch zo gesynnen. Wir willen ouch sulgen gelt, so uns de vurgerurten unse lantschaft van Eavensberge, we obgerurt, geven wirdet zoir loesonge unser renten ind guldene derselver unser lantschaft daselfs laissen ind anleggen doin. Alle und igliche vurscreven punten geloeven wir Wilhelm, herzouch zo Guyige, zo dem Berge ind greve zo Ravensberg etc. vurgenant, vur uns, unse erven ind nakomlingen by unsen furstlichen truwen ind eren wair, vast, stede ind unverbrochen zo halden, darweder nyt zo doin, doin lassen, geschien oeder schaffen gedain zo werden sunder alrekonne argelist, indraicht, hindernisse ind geverde. Ind dis zo Urkunde der wairheit ind ganzer vaster stedicheit hain wir unse Siegel vur uns, unse erven ind nakomlingen an desen brief doin hangen. Ind sullen de unsere van Bilvelde dese verschryvonge hinder sich behalden, so wir der ouch eyne yn gelicher formen unsen ritterschaften der gemelter unser grafschaft Ravensberg hain doin geven. Gegeven zo Duysseldorp in den jairen, as men schrif na der geburt unses Heren dusent vierhundert ind sevenindnuyntzich uf sent Dionisius dach.
Enthält: in den jairen,as men schrif na der geburt unses Heren dusent vierhundert ind seven ind nuyntzich uf sent Dionisius dach
niederdeutsch
Archivale
Sortierdatum: 1497-10-09
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.