Kläger: Andreas Krüger, Kaufmann zu Lübeck, Beklagter: Paul Kohlbladt, Amtsschreiber, Hans Claußen, Ratsherr, und Ulrich Bodeker, Bürger zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Georg Amandus Wolff, Dr. Christoph Stauber, Streitgegenstand: Streit um Forderungen des Andreas Krüger und Gegenforderungen der anderen Prozesspartei aus einer Handelsgesellschaft nach Stockholm
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Kläger: Andreas Krüger, Kaufmann zu Lübeck, Beklagter: Paul Kohlbladt, Amtsschreiber, Hans Claußen, Ratsherr, und Ulrich Bodeker, Bürger zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Georg Amandus Wolff, Dr. Christoph Stauber, Streitgegenstand: Streit um Forderungen des Andreas Krüger und Gegenforderungen der anderen Prozesspartei aus einer Handelsgesellschaft nach Stockholm
LASH, Abt. 390 Nr. 209
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1605-1611
Enthält: Rat der Stadt Kiel 1605-1608, Vierstädtegericht 1609, Landgericht 1609, RKG 1610-1611; Abrechnungen, Aufstellungen über Frachtgelder, Geschäftsbriefe und Obligationen der beteiligten Kaufleute, auch des Schiffers Hans Havemeister, des Benedict Sperlingk, Bürger zu Kiel, des Hermann Sandtmann, Kaufmann zu Lübeck, und des Heinrich Ratken, Rotbrauer zu Lübeck, 1601-1602 (Acta priora); Promotorial- und Interzessionsschreiben des Rats der Stadt Lübeck 1605, 1608 (Acta priora, B II 92-95, 401); Attest des Gerichtsverwalters zu Kiel 1606 über einen gütlichen Vergleich zwischen Andreas Krüger und Margarethe Sperlingk, Witwe des Benedict Sperlingk (Acta priora, BII 289-290); Sprüche der Juristen-Fakultät Rostock 1606, 1608, 1609 (Acta priora BII 164, 205, 374, 449); Kalumnien- und Armeneid des Andreas Krüger 1611 (Q 29)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ