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Karneval und Ritterspiele in Dresden und Warschau
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Enthält u. a.: Auszug aus dem Kalender, 1. November - 14. Dezember 1699 (Bl. 1a).- Probeschießen und Lustfeuer bei der Pulvermühle, Audienz des päpstlichen Nuntius, Redoute, Parforcejagd bei Moritzburg, Ballett von Damen und Kavalieren, Reise des Königs nach Hohnstein zum Lachsausstechen, Ankunft des Herzogs von Sachsen-Weißenfels mit den jüngeren Brüdern, Sauausstechen im Saugarten und Kampfjagen auf dem Schloss in Dresden (Bl. 1a).- Ringrennen am 13. März 1699 in Warschau (Bl. 2).- Truffaldini in 4 Eskadrillen, blau, gelb, rot und grün (Bl. 4).- Tabelle und Gewinne (Bl. 9).- Fourierzettel von Warschau nach Dresden, August 1699 (Bl. 10).- Ringrennen in Dresden auf der Stallbahn, 8./18. November 1699 (Bl. 18).- Tabellen, wobei um Silberwerk parieret worden (Bl. 40, 43).- Ring und Einteilung der Treffer (Bl. 42).- Abrechnung wegen der Silbergewinne (Bl. 52).- Verteilung der 32 Taler als Abzug von 830 Talern von jedem Taler 1 Groschen (Bl. 60).- Armbrustschießen im Schießhaus in Dresden, 20. November 1699 (Bl. 65).- Entwurf und Ordnung über das Gesellenschießen mit der Armbrust zur Wand (Bl. 74).- Tabellen (Bl. 87).- Gewinne und deren Verteilung (Bl. 88, 100).- Ausgaben und Trinkgelder (Bl. 103, 115).- Ringrennen bei Licht im Reithaus am 26. November 1699 und darauf erfolgtes Karussellrennen (Bl. 117).- Tabellen und Gewinne (Bl. 129, 140).- Karussellrennen im Reithaus, 26. November1699 (Bl. 148).- Gewinne und deren Verteilung (Bl. 152).- Figuren, nach welchen gerennet worden (Bl. 154).- Promemoria wegen der bei künftigen Karussellrennen zu beachtenden Punkte (Bl. 155).- Schlittenfahrt in Dresden, 1./11. Dezember1699 (Bl. 164).- Büchsenschießen scharf und zum Glück in Dresden, 11. Dezember 1699 (Bl. 167).- Promemoria zur künftigen Beachtung beim Schießen (Bl. 176, 185).- Nachricht über die Abhaltung des Schießens (Bl. 177).- Bunt bemalte und von 1-24 nummerierte Scheiben (Bl. 179).- Glück- und andere Gewinne (Bl. 188, 199).- Trinkgelder und deren Verteilung (Bl. 233).- Gedruckte pirschmeisterische Schützenakte über das von Balthasar Gottfried von Medern durchgeführte Büchsenschießen (Bl. 234).- Gedrucktes Carmen des Pirschmeisters Balthasar Gottfried von Medern über das markgräflich brandenburgische und herzoglich sächsische Beilager [Hochzeit von Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth und Sophia von Sachsen-Weißenfels] am 16. Oktober 1699 in Leipzig (Bl. 245).- Gedrucktes Carmen zu Ehren des Königs von Polen wegen Übernahme der Festung Kaminiec [Kamjanez-Podilskyj] (Bl. 247).- Glückstopf der Madame Cregut auf der Redoute, November 1699 (Bl. 258).- Dem Goldarbeiter Johann Gestring bewilligter Glückstopf im Zwinger, 1699 (Bl. 282).- Bei verschiedenen Anlässen gezahlte Trinkgelder (Bl. 325).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.