Fridrich Deys, Decretorum Doktor, Dekan in Paderborn(1) (Padeburnensis), Offizial und Generalvikar in Salczburg(2), zuständig in 2. Instanz für die gesamte Provinz Salczburg(2), insbesondere für die Diözese Regensburg(3) (Ratisponensis), beurkundet das von ihm geführte Ehegerichtsverfahren in der Klage des Peter Multerl von Regen(4), Diözese Passau(5), gegen seine Ehefrau Anna, Tochter des verstorbenen Hainrich Krays, Bürger der Stadt Strawbing(6) in der Diözese Regensburg, wegen Trotz und Eheverweigerung. Das Eheversprechen fand im Januar 1403 in der Stadt Strawbing(6) und dann noch an einem anderen Ort statt; ein Verfahren ist bereits am Offizialat in Regensburg(3) vorausgegangen, eines wegen Abwesenheit des Ausstellers vor Cristain Pfaff, Kommissar in Salczburg(2). Der letzte Gerichtstermin endet mit einem gütlichen Vergleich der Eheleute. Zeugen: Magister Johann Halling, Propst in Matting(7) (Diözese Passau); Hainrich Enczinger und Gerhard Perlberg, Prokuratoren in Salczburg(2); sowie später Hainrich Hoppensakch, Prokurator, und Hainrich Beck, Notar des Consistoriums Salczburg(2). Prokurator der Anna: Johannes Lanacher. Gerichtstaxe 20 fl. S: Aussteller.
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Fridrich Deys, Decretorum Doktor, Dekan in Paderborn(1) (Padeburnensis), Offizial und Generalvikar in Salczburg(2), zuständig in 2. Instanz für die gesamte Provinz Salczburg(2), insbesondere für die Diözese Regensburg(3) (Ratisponensis), beurkundet das von ihm geführte Ehegerichtsverfahren in der Klage des Peter Multerl von Regen(4), Diözese Passau(5), gegen seine Ehefrau Anna, Tochter des verstorbenen Hainrich Krays, Bürger der Stadt Strawbing(6) in der Diözese Regensburg, wegen Trotz und Eheverweigerung. Das Eheversprechen fand im Januar 1403 in der Stadt Strawbing(6) und dann noch an einem anderen Ort statt; ein Verfahren ist bereits am Offizialat in Regensburg(3) vorausgegangen, eines wegen Abwesenheit des Ausstellers vor Cristain Pfaff, Kommissar in Salczburg(2). Der letzte Gerichtstermin endet mit einem gütlichen Vergleich der Eheleute. Zeugen: Magister Johann Halling, Propst in Matting(7) (Diözese Passau); Hainrich Enczinger und Gerhard Perlberg, Prokuratoren in Salczburg(2); sowie später Hainrich Hoppensakch, Prokurator, und Hainrich Beck, Notar des Consistoriums Salczburg(2). Prokurator der Anna: Johannes Lanacher. Gerichtstaxe 20 fl. S: Aussteller.
Kloster Windberg Urkunden, BayHStA, Kloster Windberg Urkunden 321
729
Kloster Windberg Urkunden
Kloster Windberg Urkunden >> 1401-1500
1408 September 19, 1408 Oktober 1
Fußnoten:
1) Paderborn (Nordrhein-Westfalen)
2) Salzburg
3) Regensburg
4) Regen (LK Regen)
5) Passau
6) Straubing
7) Mattsee (Bez. Salzburg-Land)
1) Paderborn (Nordrhein-Westfalen)
2) Salzburg
3) Regensburg
4) Regen (LK Regen)
5) Passau
6) Straubing
7) Mattsee (Bez. Salzburg-Land)
Pergament
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel fehlt
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Salzburg
Originaldatierung: Est hec Salczburge(2) in domo habitacionis nostre die vero decimanona mensis septembris...die prima mensis octobris.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1408
Monat: 9
Tag: 19
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Salzburg
Originaldatierung: Est hec Salczburge(2) in domo habitacionis nostre die vero decimanona mensis septembris...die prima mensis octobris.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1408
Monat: 9
Tag: 19
1408 September 19, Salzburg/1408 Oktober 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:44 MESZ