Die Aussteller bekunden, dass sie den Streit mit dem Kloster Adelberg um den Wald "im Ainschieß" (Aichschieß) beigelegt haben. Der Wald selbst samt seinen Rechten und dem Zubehör soll weiterhin allein der Stadt Esslingen gehören, doch dürfen die "Pauren von Ainschieß" die dort befindlichen Weiden "zue gebirenden zeiten" und unter Vermeidung von Schaden nutzen. Ferner befreit die Stadt auf Dauer alle Güter des Klosters innerhalb der Stadtmauern, insbesondere dasjenige Heinrichs von Wendlingen, von der städtischen Steuern, der Gerichtshoheit und den Diensten. Abschriften in: H 102/1_[Bände. 74, 75, Bl. 286r-289v; Bände 76 und 78, Bl. 375v-377] Auch in: (!) H 102/8_Bd. 36, Blatt 375v-377v
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Die Aussteller bekunden, dass sie den Streit mit dem Kloster Adelberg um den Wald "im Ainschieß" (Aichschieß) beigelegt haben. Der Wald selbst samt seinen Rechten und dem Zubehör soll weiterhin allein der Stadt Esslingen gehören, doch dürfen die "Pauren von Ainschieß" die dort befindlichen Weiden "zue gebirenden zeiten" und unter Vermeidung von Schaden nutzen. Ferner befreit die Stadt auf Dauer alle Güter des Klosters innerhalb der Stadtmauern, insbesondere dasjenige Heinrichs von Wendlingen, von der städtischen Steuern, der Gerichtshoheit und den Diensten. Abschriften in: H 102/1_[Bände. 74, 75, Bl. 286r-289v; Bände 76 und 78, Bl. 375v-377] Auch in: (!) H 102/8_Bd. 36, Blatt 375v-377v
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {U 2 = H 102/1 Bd. 74, 75, Bl. 286r-289v, Bd. 76 und 78, Bl. 375v-377, H 102/8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 102/1 Geistliche Lagerbücher: Kloster Adelberg
Geistliche Lagerbücher: Kloster Adelberg >> 7. Inserierte Urkunden aus den Lagerbüchern H 102/1 Bd. 1 - 156 - Kloster Adelberg -
1248 (1248, Erneuerung 1287 März 11)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Esslingen
Aussteller: Schultheiß, Richter, Schöffen und Gemeinde von Esslingen
Zeugen: Heinrich gen. "Steinbis", Schultheiß von Esslingen; Ludwig gen. "in dem Steinhauß"; Rudolf gen. "Haaßen zagel"; Seyfried gen. "von dirkheim"; Ruprecht und Conrad gen. "Rueprecht", Brüder; Ulrich gen. "Rillze", Heinrich Guett, aus Gröningen; Ulrich gen. "Zeller"; Friedrich von Hall; Haug gen. "Nellinger".
Überlieferungsart: Abschrift
Druck: Lateinischer (!) Text der Urkunde: Württembergisches Urkundenbuch IV, Nachtrag Nr. CLIII, S. 451f.
Publiziertes Regest: K. O. Müller, Die Urkundenregesten des Prämonstratenserklosters Adelberg (1178-1536), Stuttgart 1949, Nr. 46.
Aussteller: Schultheiß, Richter, Schöffen und Gemeinde von Esslingen
Zeugen: Heinrich gen. "Steinbis", Schultheiß von Esslingen; Ludwig gen. "in dem Steinhauß"; Rudolf gen. "Haaßen zagel"; Seyfried gen. "von dirkheim"; Ruprecht und Conrad gen. "Rueprecht", Brüder; Ulrich gen. "Rillze", Heinrich Guett, aus Gröningen; Ulrich gen. "Zeller"; Friedrich von Hall; Haug gen. "Nellinger".
Überlieferungsart: Abschrift
Druck: Lateinischer (!) Text der Urkunde: Württembergisches Urkundenbuch IV, Nachtrag Nr. CLIII, S. 451f.
Publiziertes Regest: K. O. Müller, Die Urkundenregesten des Prämonstratenserklosters Adelberg (1178-1536), Stuttgart 1949, Nr. 46.
Hall, Friedrich von
Haug gen. Nellinger
Heinrich gen. Steinbis; Schultheiß von Esslingen
Heinrich Guett
Heinrich von Wendlingen
Ludwig gen. in dem Steinhauß
Rudolf gen. Hasenzagel
Ruprecht und Conrad gen. Rueprecht, Brüder
Seyfried gen. "von dirkheim" (Türkheim)
Ulrich gen. Rillze
Ulrich gen. Zeller
Aichschieß : Aichwald ES
Esslingen am Neckar ES; Reichsstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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