Heinrich Julius, postul. Bischof zu Halberstadt, Herzog zu Br. u. L., belehnt Henning Groteian zu Immendorf, des sel. Hans Sohn, u. seine Brüder Heinrich, Georg u. Burkhard mit 1 Kothof, 1 Hopfengarten u. 1 Hof, der Speckenhoff genannt zu Stöckheim vor Wolfenbüttel, 1 wüsten Hof zu Köchingen u. 1 wüsten Hof zu Engelnstedt, welche einer genannt Rotgehosen vormals zu Lehen gehabt hat, und mit 1 Hof zu Broistedt, der Kreienhoff genannt, den vormals die Behemen zu Lehen gehabt haben. Geschehen undt geben uf unser Vesste Wulffenbüttel 1591 am 26. Novembris. Mit Unterschrift. Siegel verloren. Contrasign. vom Vicekanzler Johann Jagemann. D.
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Heinrich Julius, postul. Bischof zu Halberstadt, Herzog zu Br. u. L., belehnt Henning Groteian zu Immendorf, des sel. Hans Sohn, u. seine Brüder Heinrich, Georg u. Burkhard mit 1 Kothof, 1 Hopfengarten u. 1 Hof, der Speckenhoff genannt zu Stöckheim vor Wolfenbüttel, 1 wüsten Hof zu Köchingen u. 1 wüsten Hof zu Engelnstedt, welche einer genannt Rotgehosen vormals zu Lehen gehabt hat, und mit 1 Hof zu Broistedt, der Kreienhoff genannt, den vormals die Behemen zu Lehen gehabt haben. Geschehen undt geben uf unser Vesste Wulffenbüttel 1591 am 26. Novembris. Mit Unterschrift. Siegel verloren. Contrasign. vom Vicekanzler Johann Jagemann. D.
NLA WO, 130 Urk, Nr. 48
NLA WO, 130 Urk Herzogliche Lehnsbriefe
Herzogliche Lehnsbriefe >> 1 Gliederungstitelebene 1
26.11.1591
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ