Graf Friedrich I. von Leiningen überträgt der Kirche des Heiligen Philipp zu Zell all seine Rechte an Bannöfen (iuris in furnis bannitis) im Dorf Zell, sodass ohne deren Zustimmung kein anderer Ofen errichtet werden darf. Zeugen: Truchsess Gottfried, Schenk Hugo, Kaplan Kuno sowie Kanoniker des Stifts: Propst Heinrich, Heinrich von Mölsheim (de Melneßheim), Heinrich von Westhofen (de Westhoven), Magister Robert, der Priester Orto (Orto presbiter), Johannes, Them (Dimo), der Scholaster Konrad (Conradus scolasticus), Heinrich, Albertus, Orto, Ludwig, Hartung (Artungus) und andere.
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Graf Friedrich I. von Leiningen überträgt der Kirche des Heiligen Philipp zu Zell all seine Rechte an Bannöfen (iuris in furnis bannitis) im Dorf Zell, sodass ohne deren Zustimmung kein anderer Ofen errichtet werden darf. Zeugen: Truchsess Gottfried, Schenk Hugo, Kaplan Kuno sowie Kanoniker des Stifts: Propst Heinrich, Heinrich von Mölsheim (de Melneßheim), Heinrich von Westhofen (de Westhoven), Magister Robert, der Priester Orto (Orto presbiter), Johannes, Them (Dimo), der Scholaster Konrad (Conradus scolasticus), Heinrich, Albertus, Orto, Ludwig, Hartung (Artungus) und andere.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {67 Nr. 1662, 400 Verweisung 2}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) >> Urkunden
1206 (Anno autem dominice incarnacionis millesimo ducentesimo sexto, indictione octava, concurrrente sexto; [8. Indiktion, also wohl vor September])
fol. 355r-355v
Urkunden
Latein
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Siegler: Friedrich I. von Leiningen
Überlieferungsart: Insert
Druck: Büttinghausen: Beyträge zur Pfälzischen Geschichte, Bd. 2, 1782, Nr. 4, S. 252 f.
Anmerkungen: weitere Abschrift des 18. Jh.: Universitätsarchiv Heidelberg XII,1 Nr. 124b https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/uah_XII-1_124b
Siegler: Friedrich I. von Leiningen
Überlieferungsart: Insert
Druck: Büttinghausen: Beyträge zur Pfälzischen Geschichte, Bd. 2, 1782, Nr. 4, S. 252 f.
Anmerkungen: weitere Abschrift des 18. Jh.: Universitätsarchiv Heidelberg XII,1 Nr. 124b https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/uah_XII-1_124b
Inseriert in einer Urkunde Kurfürst Philipps von der Pfalz vom 11. Juni 1482, vgl. GLAK 67 Nr. 1662, fol. 354v-358r (Nr. 400). Die Identität der Kanoniker mit den gleichnamigen von 1179 ist nicht gesichert.
Albert; Kanoniker zu Zell, erw. 1206
Gottfried; Leininger Truchsess, erw. 1206
Hartung; Kanoniker zu Zell, erw. 1206
Heinrich; Kanoniker zu Zell, erw. 1206
Hugo; Leininger Schenk, erw. 1206
Johannes; Kanoniker zu Zell, erw. 1179, 1206
Konrad; Scholaster, Kanoniker zu Zell, erw. 1206
Kuno; Leininger Kaplan, erw. 1206
Leiningen, Friedrich I. von; Sohn Emichs III., -ca. 1212
Ludwig; Kanoniker zu Zell, erw. 1206
Mölsheim, Heinrich von; Kanoniker zu Zell, erw. 1179, 1206
Orto; Kanoniker zu Zell, erw. 1179, 1206
Orto; Priester, Kanoniker zu Zell, erw. 1206
Robert; Magister, Kanoniker zu Zell, erw. 1206
Themo; Kanoniker zu Zell, erw. 1179, 1206
Westhofen, Heinrich von; Kanoniker zu Zell, erw. 1179, 1206
Zell, Heinrich von; Propst, erw. 1206
Zell : Zellertal KIB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:17 MESZ
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