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NL 185: Ehrhard, Wilhelm (Bestand)
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Bestände des Stadtarchivs Mainz >> Nachlässe >> Nachlässe nach Nummern, NL 151-200
1769 - 1966
Der Nachlass des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Wilhelm Ehrhard wurde dem Stadtarchiv im April 2004 von der Enkelin, Frau Dr. Regina Wolf, Karlsruhe, übergeben. Er erhielt den Zugang 2004/17.
Er umfasst zwei Archivkartons mit Dokumenten zur Geschichte der Familien
- Ehrhard (Darmstädter Hofapotheker-Familie)
- Schlippe (Vorfahren von Wilhelm Ehrhard, Besitzer der Mainzer Adler-Apotheke 1789-1880)
- Keim (Vettern von Ehrhard, ebenfalls Nachfahren von Heinr. Gottlob Schlippe)
- Dittmar (Vettern von Ehrhard, ebenfalls Nachfahren von Heinr. Gottlob Schlippe)
- Römheld (die Ehefrau von Dr. Ehrhard stammt aus dieser Familie)
sowie persönliche Unterlagen von Wilhelm Ehrhard (u. a. das Entlassungsschreiben des Hess. Innenministers vom 22.3.1933 sowie Ehrhards Antwort darauf). Im Nachlass befinden sich auch einige Fotos von Familienmitgliedern, die in die Bild- und Plansammlung des Stadtarchivs eingeordnet wurden.
Frau Wolf übergab zudem zwei Ölgemälde, zwei Pastellbilder, eine Kreidezeichnung und 12 Radierungen (Familienporträts und Mainzmotive) aus dem Familienbesitz dem Stadtarchiv. Auch sie befinden sich nun in der Bild- und Plansammlung (Zgg. BPS 2004/32). Ein Verzeichnis dieser Bilder findet sich am Ende des Findbuches. Das ebenfalls abgegebene Mainzer- und Reichs-Notgeld wurde dem Münzkabinett zugeteilt.
Die vorliegenden Akten bzw. Dokumente haben eine Gesamtlaufzeit von 1769 bis 1966 und erhielten die laufenden Nummern 1-16. Sie wurden in die Archiv-Datenbank Faust eingegeben. Das Verzeichnis ist ein Ausdruck aus der Datenbank.
Mainz, 02.02.2005 Ramona Göbel
Lebenslauf Dr. Wilhelm Ehrhard
- 19.09.1884 in Biebrich als Sohn des Chemikers Dr. W. Ehrhard und seiner Frau Barbara, geb. Kaden aus Mainz, geboren
- Januar 1891 Tod des Vaters. Die Mutter zog mit den beiden Kindern zu ihren Eltern nach Mainz, wo Wilhelm Ehrhard das humanistische Gymnasium besucht
- 1902 Abitur
- 1902-1903 Militärdienst beim 2. Nassauischen Feld-Artillerie-Regiment 63
- 1903-1910 Jura-Studium an den Universitäten Berlin, München, Heidelberg und Gie-ßen- 1910 Doktorarbeit "Die Grundlagen der Staatslehre Karl Theodor Welkers"
- 1911 Niederlassung in Mainz als Rechtsanwalt
- 30.07.1914 Verlobung mit Luise Henriette Römheld
- 02.08.1914 Meldung als Kriegsfreiwilliger in Marly bei Metz
- November 1915 Verwundung mit Folge einer körperlichen Behinderung
- März 1917 Heirat
- Juli 1917 Rückkehr in den Kriegsdienst
- Dezember 1917 Verleihung des Eisernen Kreuzes, 1. Klasse
- Dezember 1918 Rückkehr nach Mainz, Wiederaufnahme der Arbeit als Rechtsanwalt
- 01.01.1920 Wahl zum Beigeordneten (Besatzungsdezernent) der Stadt Mainz
- Herbst 1923 Bürgermeister und stellv. Oberbürgermeister nach Ausweisung von OB Külb
- 22.01. 1931 Wahl zum Oberbürgermeister
- 23.03.1933 Versetzung in den Ruhestand durch die hessische Regierung
- Mai 1933 Umzug nach München, Arbeit in der Anwaltspraxis eines Freundes, später beim Reichsfinanzhof
- 27.02.1936 Tod durch Schlaganfall in Berlin während einer Sitzungsreise
Akten, Fotos, Gemälde/Zeichnungen
verzeichnet Dezember 2004 - Februar 2005
Ehrhard, Wilhelm: Mainz im Kampf um den Rhein / von ... Ehrhard. In: Kampf um den Rhein . - Mainz, 1930. - S.127-130 .
Hiemenz, Hermann: Oberbürgermeister Dr. Wilhelm Ehrhard zu seinem 30. Todestag. In: Mainzer Almanach ; (1966). - S. 142-148.
Neubach, Helmut: Von Franz Macké bis Jockel Fuchs : die Mainzer Bürgermeister und Oberbür-germeister von 1800 bis 1974. In: Das Mainzer Rathaus / Bruno Funk ; Wilhelm Jung. - Mainz, 1974. - S.186-214
Form und Inhalt: Akten, Fotos, Gemälde/Zeichnungen
Der Nachlass des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Wilhelm Ehrhard wurde dem Stadtarchiv im April 2004 von der Enkelin, Frau Dr. Regina Wolf, Karlsruhe, übergeben. Er erhielt den Zugang 2004/17.
Er umfasst zwei Archivkartons mit Dokumenten zur Geschichte der Familien
- Ehrhard (Darmstädter Hofapotheker-Familie)
- Schlippe (Vorfahren von Wilhelm Ehrhard, Besitzer der Mainzer Adler-Apotheke 1789-1880)
- Keim (Vettern von Ehrhard, ebenfalls Nachfahren von Heinr. Gottlob Schlippe)
- Dittmar (Vettern von Ehrhard, ebenfalls Nachfahren von Heinr. Gottlob Schlippe)
- Römheld (die Ehefrau von Dr. Ehrhard stammt aus dieser Familie)
sowie persönliche Unterlagen von Wilhelm Ehrhard (u. a. das Entlassungsschreiben des Hess. Innenministers vom 22.3.1933 sowie Ehrhards Antwort darauf). Im Nachlass befinden sich auch einige Fotos von Familienmitgliedern, die in die Bild- und Plansammlung des Stadtarchivs eingeordnet wurden.
Frau Wolf übergab zudem zwei Ölgemälde, zwei Pastellbilder, eine Kreidezeichnung und 12 Radierungen (Familienporträts und Mainzmotive) aus dem Familienbesitz dem Stadtarchiv. Auch sie befinden sich nun in der Bild- und Plansammlung (Zgg. BPS 2004/32). Ein Verzeichnis dieser Bilder findet sich am Ende des Findbuches. Das ebenfalls abgegebene Mainzer- und Reichs-Notgeld wurde dem Münzkabinett zugeteilt.
Die vorliegenden Akten bzw. Dokumente haben eine Gesamtlaufzeit von 1769 bis 1966 und erhielten die laufenden Nummern 1-16. Sie wurden in die Archiv-Datenbank Faust eingegeben. Das Verzeichnis ist ein Ausdruck aus der Datenbank.
Mainz, 02.02.2005 Ramona Göbel
Lebenslauf Dr. Wilhelm Ehrhard
- 19.09.1884 in Biebrich als Sohn des Chemikers Dr. W. Ehrhard und seiner Frau Barbara, geb. Kaden aus Mainz, geboren
- Januar 1891 Tod des Vaters. Die Mutter zog mit den beiden Kindern zu ihren Eltern nach Mainz, wo Wilhelm Ehrhard das humanistische Gymnasium besucht
- 1902 Abitur
- 1902-1903 Militärdienst beim 2. Nassauischen Feld-Artillerie-Regiment 63
- 1903-1910 Jura-Studium an den Universitäten Berlin, München, Heidelberg und Gie-ßen- 1910 Doktorarbeit "Die Grundlagen der Staatslehre Karl Theodor Welkers"
- 1911 Niederlassung in Mainz als Rechtsanwalt
- 30.07.1914 Verlobung mit Luise Henriette Römheld
- 02.08.1914 Meldung als Kriegsfreiwilliger in Marly bei Metz
- November 1915 Verwundung mit Folge einer körperlichen Behinderung
- März 1917 Heirat
- Juli 1917 Rückkehr in den Kriegsdienst
- Dezember 1917 Verleihung des Eisernen Kreuzes, 1. Klasse
- Dezember 1918 Rückkehr nach Mainz, Wiederaufnahme der Arbeit als Rechtsanwalt
- 01.01.1920 Wahl zum Beigeordneten (Besatzungsdezernent) der Stadt Mainz
- Herbst 1923 Bürgermeister und stellv. Oberbürgermeister nach Ausweisung von OB Külb
- 22.01. 1931 Wahl zum Oberbürgermeister
- 23.03.1933 Versetzung in den Ruhestand durch die hessische Regierung
- Mai 1933 Umzug nach München, Arbeit in der Anwaltspraxis eines Freundes, später beim Reichsfinanzhof
- 27.02.1936 Tod durch Schlaganfall in Berlin während einer Sitzungsreise
Ehrhard, Wilhelm: Mainz im Kampf um den Rhein / von ... Ehrhard. In: Kampf um den Rhein . - Mainz, 1930. - S.127-130 .
Hiemenz, Hermann: Oberbürgermeister Dr. Wilhelm Ehrhard zu seinem 30. Todestag. In: Mainzer Almanach ; (1966). - S. 142-148.
Neubach, Helmut: Von Franz Macké bis Jockel Fuchs : die Mainzer Bürgermeister und Oberbür-germeister von 1800 bis 1974. In: Das Mainzer Rathaus / Bruno Funk ; Wilhelm Jung. - Mainz, 1974. - S.186-214
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.