Johann Franz Desideratus, Fürst zu Nassau (Nassauw) Graf zu Katzenelnbogen (Catzenelenbogen), Vianden und Diez (Dietz), Ritter vom goldenen Vlies,...
Show full title
1008 a, 142
1008 a Nachlass Jacob Friedrich Eberhard
Nachlass Jacob Friedrich Eberhard >> Urkunden des Hofes Faulbach und der damit verbundenen Besitzstücke >> 13 1676-1700
1691-12-09
Ausfertigung Pergament mit anhängendem Siegel in einer Holzkapsel, Deckel der Kapsel fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum in unser Residentz Statt Siegen den 9. tag Dezembris 1691
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Franz Desideratus, Fürst zu Nassau (Nassauw) Graf zu Katzenelnbogen (Catzenelenbogen), Vianden und Diez (Dietz), Ritter vom goldenen Vlies, Statthalter des Herzogtums Geldern und der Grafschaft Zütphen, Herr zu Beilstein, bekundet für sich und seine Vettern Franz Bernhard, Heinrich, Heinrich Kasimir, Franz Alexander und Friedrich Wilhelm Adolf, Fürsten zu Nassau, daß der verstorbene Jochem von Hoenberg (Hoenburg) unter anderem von den Landgrafen von Hessen und nach Abschluss des Katzenelnboger Vertrags von den Grafen von Nassau-Katzenelnbogen die Lehen, die seine Eltern und Voreltern in und um Dorndorf (Dorndorff) hatten, zu Erblehen getragen hat. Nach seinem Tod sind diese Lehen an Philipp von Langenbach, den Sohn seiner Tochter Juliane, gefallen, der sie an die Grafen von Nassau abgetreten hat. Dafür wurde er belehnt mit 12 Wagen Brennholz, die die Bauern von Dorndorf aus ihrem Wald jährlich - je 3 Wagen zu jeder Fronfasten - in den Langenbachsehen Hof zu Hadamar (Oberhadamar), gegen angemessene Verpflegung der Fuhrleute liefern sollen, wozu sie die Fürsten von Nassau laut gemachten Vorbehalt anzuhalten haben. Dazu 3 Malter von der fürstlichen Kornpacht von dem Wasserfall bei der Langenbachsehen Mühle zum Ziegenfurt oberhalb von Oberzeuzheim (Oberzeutzheim) und die Fischerei im Mühlengraben. Dieser Tauschvertrag wurde am 5. April 1633 geschlossen und am 9. Juli 1633 wurde Philipp von Langenbach mit den eingetauschten Gerechtigkeiten erblich belehnt. Nach dem Tod des Philipp von Langenbach geht das Lehen auf die Söhne seiner Tochter Anna Ottilia von Steprath (Stepprodt), die Brüder Conrad Wilhelm, Vincenz Ludwig, Ernst, Georg Ernst, Philipp Maximilian und Johann Jacob Niclas von Steprath über. Der Aussteller belehnt die Brüder von Steprath mit den genannten Gerechtigkeiten. Conrad Wilhelm und - an Stelle seiner jüngeren Söhne - Gottfried von Steprath leisten den Lehnseid und werden Mannen und Burgmannen des Fürsten von Nassau-Katzenelnbogen zu Diez (Dietz).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Franz Desideratus, Fürst zu Nassau (Nassauw) Graf zu Katzenelnbogen (Catzenelenbogen), Vianden und Diez (Dietz), Ritter vom goldenen Vlies, Statthalter des Herzogtums Geldern und der Grafschaft Zütphen, Herr zu Beilstein, bekundet für sich und seine Vettern Franz Bernhard, Heinrich, Heinrich Kasimir, Franz Alexander und Friedrich Wilhelm Adolf, Fürsten zu Nassau, daß der verstorbene Jochem von Hoenberg (Hoenburg) unter anderem von den Landgrafen von Hessen und nach Abschluss des Katzenelnboger Vertrags von den Grafen von Nassau-Katzenelnbogen die Lehen, die seine Eltern und Voreltern in und um Dorndorf (Dorndorff) hatten, zu Erblehen getragen hat. Nach seinem Tod sind diese Lehen an Philipp von Langenbach, den Sohn seiner Tochter Juliane, gefallen, der sie an die Grafen von Nassau abgetreten hat. Dafür wurde er belehnt mit 12 Wagen Brennholz, die die Bauern von Dorndorf aus ihrem Wald jährlich - je 3 Wagen zu jeder Fronfasten - in den Langenbachsehen Hof zu Hadamar (Oberhadamar), gegen angemessene Verpflegung der Fuhrleute liefern sollen, wozu sie die Fürsten von Nassau laut gemachten Vorbehalt anzuhalten haben. Dazu 3 Malter von der fürstlichen Kornpacht von dem Wasserfall bei der Langenbachsehen Mühle zum Ziegenfurt oberhalb von Oberzeuzheim (Oberzeutzheim) und die Fischerei im Mühlengraben. Dieser Tauschvertrag wurde am 5. April 1633 geschlossen und am 9. Juli 1633 wurde Philipp von Langenbach mit den eingetauschten Gerechtigkeiten erblich belehnt. Nach dem Tod des Philipp von Langenbach geht das Lehen auf die Söhne seiner Tochter Anna Ottilia von Steprath (Stepprodt), die Brüder Conrad Wilhelm, Vincenz Ludwig, Ernst, Georg Ernst, Philipp Maximilian und Johann Jacob Niclas von Steprath über. Der Aussteller belehnt die Brüder von Steprath mit den genannten Gerechtigkeiten. Conrad Wilhelm und - an Stelle seiner jüngeren Söhne - Gottfried von Steprath leisten den Lehnseid und werden Mannen und Burgmannen des Fürsten von Nassau-Katzenelnbogen zu Diez (Dietz).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 2:09 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- Bestände nichtstaatlicher Herkunft (Archival tectonics)
- Familienarchive und Nachlässe (Archival tectonics)
- Landesgeschichtliche Nachlässe (Archival tectonics)
- Landesgeschichtliche Nachlässe: Jacob Friedrich Eberhard (Archival holding)
- Urkunden des Hofes Faulbach und der damit verbundenen Besitzstücke (Classification)
- 13 1676-1700 (Classification)