Unterlagen aus dem Nachlass des Oberappellationsgerichtspräsidenten Christian Friedrich Geiger in Zerbst
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Z 18, B 2p Nr. 11 (Benutzungsort: Dessau)
Z 18 (Benutzungsort: Dessau) Abteilung Bernburg
Abteilung Bernburg >> B Gesamt- und gemeinschaftliche Verhältnisse >> B 2 Innere Gesamtsachen >> B 2p Das gemeinschaftliche Oberappellationsgericht
1786 - 1844
Enthält u.a.: Bestätigung des zwischen dem Regierungsreferendars Andreas Handt und dem Kammerreferendar Friedrich Gottlieb Handt einerseits und dem Regierungsrat Christian Friedrich Geiger andererseits errichteten Schenkungsvertrags vom 15. Dez. 1807 durch die Landesregierung Bernburg. - Quittung des Regierungsrats Christian Friedrich Geiger über das empfangene väterliche und großelterliche Vermögen seiner Frau vom 9. Juni 1808. - Erklärung des zweiten Predigers Heinrich Wilhelm Hedicke an der St. Nicolaikirche in Zerbst über den Beitritt in die Königlich Allgemeine Witwen-Verpflegungsanstalt Berlin vom 21. Sept. 1827. - Erbteilungsrezess über den Nachlass der verwitwet gewesenen Regierungsadvokatin Auguste Handt geborene Crutius vom 2. Okt. 1830. - Juristische Aufzeichnungen, u.a. in der Denunziationssache des Leutnants Baumgarten gegen Christian Friedrich Geiger. - Vertrag zwischen dem Königlich Preußischen Oberamtmann Johann Friedrich Jacob Campe aus Bernburg und dem Anhalt-Bernburger Oberamtmann Engel aus Bründel über das Allodialrittergut Stresow nebst Zubehör vom 30. April 1818.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:27 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) (Tektonik)
- 03.02. Anhaltische Teilfürstentümer 1603 - 1848 (Tektonik)
- 03.02.01. Anhalt-Bernburg (1603/06 - 1848) (Tektonik)
- Abteilung Bernburg (Bestand)
- B Gesamt- und gemeinschaftliche Verhältnisse (Gliederung)
- B 2 Innere Gesamtsachen (Gliederung)
- B 2p Das gemeinschaftliche Oberappellationsgericht (Gliederung)