Jacob Khun, Bürger zu Ehingen, verkauft um 100 fl. an Mutter und Konvent der Klause zu Ehingen 5 fl. jährlichen Zins aus seiner eigenen Behausung samt Stadel und Hofreite zwischen den Häusern des Michael Foltz und Matheis Bloching vorbelastet mit 100 fl. Hauptgut an die gleichen Zinskäufer sowie gewöhnlicher Steuer und Wachtgeld.- Hauptgut und Zins sind eine Stiftung des Johann Schnitzer, Ratsverwandten und Bürger zu Ehingen, für ein ewiges Licht in der Klosterkirche. Zusätze: 1) daß 1654 Wilhelm Steinhamer [Vgl. Zusatz 1) zu Urk. 1640 März 10] neuer Zinsschuldner ist; 2) [um 1680]; daß Hans Böckh, der Seiler, den Zins zum Ewigen Licht zahlt; 3) daß im Jahre 1686 (Datierung nach Zusatz in H 224, Nr. 81, T. II, S. 9) Hans Buckh, Bürger und Seiler zu Ehingen, 1. J. aus dem Unterpfand an Johannes Sultzer, Bürger zu Ehingen verkauft und dieser die 50 fl. dem Kloster bar erlegt hat, welche Summe zum Kirchenbau verwendet wurde, [spätere Eintragung:] was unter Mutter Maria Constancia geschehen; 4) [um 1690/95]: daß Mathias Clostermayr, Tucher in der Vorstadt, für die restlichen 50 fl. Zinsschuldner ist.
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Jacob Khun, Bürger zu Ehingen, verkauft um 100 fl. an Mutter und Konvent der Klause zu Ehingen 5 fl. jährlichen Zins aus seiner eigenen Behausung samt Stadel und Hofreite zwischen den Häusern des Michael Foltz und Matheis Bloching vorbelastet mit 100 fl. Hauptgut an die gleichen Zinskäufer sowie gewöhnlicher Steuer und Wachtgeld.- Hauptgut und Zins sind eine Stiftung des Johann Schnitzer, Ratsverwandten und Bürger zu Ehingen, für ein ewiges Licht in der Klosterkirche. Zusätze: 1) daß 1654 Wilhelm Steinhamer [Vgl. Zusatz 1) zu Urk. 1640 März 10] neuer Zinsschuldner ist; 2) [um 1680]; daß Hans Böckh, der Seiler, den Zins zum Ewigen Licht zahlt; 3) daß im Jahre 1686 (Datierung nach Zusatz in H 224, Nr. 81, T. II, S. 9) Hans Buckh, Bürger und Seiler zu Ehingen, 1. J. aus dem Unterpfand an Johannes Sultzer, Bürger zu Ehingen verkauft und dieser die 50 fl. dem Kloster bar erlegt hat, welche Summe zum Kirchenbau verwendet wurde, [spätere Eintragung:] was unter Mutter Maria Constancia geschehen; 4) [um 1690/95]: daß Mathias Clostermayr, Tucher in der Vorstadt, für die restlichen 50 fl. Zinsschuldner ist.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {H 224 Bd. 80 (Urbarium I), Bl. 90'- 91'}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 b Sammlung Ehingen (Donau)
Sammlung Ehingen (Donau) >> Urkunden
1641 August 2
Urkunden
Siegler: Bürgermeister und Rat der österreichischen Stadt Ehingen mit dem großen Sekretsiegel
Bloching, Matheis
Böckh, Hans
Clostermayer, Mathias
Foltz, Michael
Khun, Jacob
Schnitzer, Johann; Ratsverwandter
Steinhammer, Wilhelm
Sultzer, Johannes
Ehingen (Donau) UL; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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