Hans Konrad von Lichtenau auf Lending, kurfürstlicher Rat und Oberforstmeister zu Amberg, und Engelbert von Hirschau auf Hirschberg, kurfürstlicher Rat, Pfleger und Oberforstmeister in Rötz, verkaufen als Vormünder der Kinder des verstorbenen Rats und Rentmeisters zu Amberg Georg Egid von Siggenhausen dem kurfürstlichen Obristen und Hauptmann zu Waldsassen Augustin von Fritsch auf Kümmersbruck als Schwager ihrer Pupillen das adelige Gütl Moos samt der Hegner´schen Freibehausung in Amberg an der Vils nebst Zugehörungen.
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Hans Konrad von Lichtenau auf Lending, kurfürstlicher Rat und Oberforstmeister zu Amberg, und Engelbert von Hirschau auf Hirschberg, kurfürstlicher Rat, Pfleger und Oberforstmeister in Rötz, verkaufen als Vormünder der Kinder des verstorbenen Rats und Rentmeisters zu Amberg Georg Egid von Siggenhausen dem kurfürstlichen Obristen und Hauptmann zu Waldsassen Augustin von Fritsch auf Kümmersbruck als Schwager ihrer Pupillen das adelige Gütl Moos samt der Hegner´schen Freibehausung in Amberg an der Vils nebst Zugehörungen.
Staatseigene Urkunden 2747
Blößner, Seminardirektor in Amberg (Schenkung vom 18. April 1908)
Staatseigene Urkunden
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15.02.1650
Urkunden
Lichtenau, Hans Konrad von, Oberforstmeister zu Amberg
Hirschau, Engelbert von, Pfleger und Oberforstmeister in Rötz
Siggenhausen, Georg Egid von, Rentmeister zu Amberg
Fritsch, Augustin von, Kümmersbruck
Moos, Gut
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ
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