Gesuche, u. a. in Hufen- und Lieferungsangelegenheiten
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11237 Geheimes Kriegsratskollegium, Nr. 2546 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
11237 Geheimes Kriegsratskollegium
11237 Geheimes Kriegsratskollegium >> 06. Administrative Angelegenheiten >> 06.09. Abgaben
1804 - 1806
Enthält u. a.: Gesuch von Johanna Maria Preßer wegen Aufnahme ihres Ehemanns, des Musketiers Christian Preßer im Infanterie-Regiment v. Thümmel, um Aufnahme in die Döbelner Schneiderinnung.- Gesuch des Gutsbesitzers Johann Georg Fiedler in Wauden um Minderung der Militärabgaben.- Beschwerden wegen der Militärabgaben in Zwuschwitz.- Gesuch wegen der Besoldung des Stabsrittmeisters bei der Garde du Corps Friedrich Christian Edler von Reinhardt.- Urlaubsgesuch der Stabsrittmeisters bei der Garde du Corps Ernst Otto Innocentius Freiherr von Odeleben und Friedrich Wilhelm Carl Loeffelholz von Colberg.- Beschwerde des Kaufmanns Christian Samuel Petzold in Reichenbach über den dortigen Stadtrat wegen Stellung von Pferden für Magazinfuhren aus Zwickau und Einquartierungen.- Beschwerde der Gemeinde Höckendorf [s. Königsbrück] über das Amt Laußnitz wegen widerrechtlicher Aufbringung von zu stellenden Knechten und Pferden.- Verzeichnis der am 14.10.1806 in Auerstedt niedergebrannten Gebäude.- Magazinhufenstreit in Reetz.- Streitigkeiten zwischen den Hüfnern und Häuslern in Forchheim wegen Kantonierung des Infanterie-Regiments v. Thümmel.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:23 MEZ
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