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Materialien zum Verkauf von Vianen
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.2. Untersuchungen und Prozesse nach dem Verkauf von Vianen
1725-1730, 1748
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Bericht über die Herrschaft Vianen (1748); Simon Henrich Adolf über den Verkauf der Herrschaft (1725); Simon Henrich Blumes Bericht über den Verkauf (1748); Vollmacht und Instruktion für Blume (1725); Graf Hompesch über das Ende der direkten Zahlungsverpflichtungen des Grafen zur Lippe (1725); gedruckte (Weiter-)Verkaufsbedingungen mit Liste der Einkünfte von Ameide, Lakerveld, Tienhoven, Lexmond und Achthoven, Meerkerk (L 51 Nr. 185; L 82 Nr. 495 Q 51 und Q 93) (1729); desgl., publiziert 1730; Auszug aus zweiter Instruktion Blumes (1727); Simon August über das Verfahren gegen Christoph von Piderit (1748) enthält auch: Druck (1745) zum Reichskammergerichtsprozeß (L 82 Nr. 495): "Species facti In Sachen Herrn Christoph Ludwig, Graffen und Edlen Herrn zur Lippe und Consorten, in specie verwittibten Frau Gräffin zu Wiedt-Runckel etc. etc. contra Weyland Herrn Simon Henrich Adolph, Graffen und Edlen Herrn zur Lippe etc. modo Dessen hinterlassenen Herrn Söhnen Vormundschafft Mandati de non alienando Dynastiam Vianensem pariter ac reliquias Fideicommisso perpetuo gravatas, Inhibitorii S.C. Nec non Mandati de interim non consumendis pecuniis, pretii nomine vel jam exsolutis, vel adhuc exsolvendis, sed iis in Camera Imperiali deponendis S.C."
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Die Akte wurde zusammengestellt für einen der späteren Prozesse darüber
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.