Abhaltung von Frühmessen sowie Errichtung der sogenannten Mehring'schen Frühmessstiftung in Marktleugast
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Rep. 60 Marienweiher, 247
Fach XXI fasc. 1
Rep. 60 Marienweiher Pfarrarchiv Marienweiher (Lkr. Kulmbach)
Pfarrarchiv Marienweiher (Lkr. Kulmbach) >> 12 Filialkirchenstiftungen, Kuratien und Stiftungen >> 12.01 Filialkirchengemeinde Marktleugast >> 12.01.10 Mehring'sche Frühmessstiftung, Marktleugast
1674, 1710, 1725, 1737, 1751, 1767 - 1773, 1794 - 1830, 1840 - 1892, 1924
Enthält u. a.:
Gehaltszulage für den Kirchner und Schulmeister Hans Müller aus Marktleugaster Gotteshaus- und Frühmessgefällen, 1674;
Verpachtung der Frühmessgüter Marktleugast, 1710;
Erteilung einer Fakultät für das Frühmessbenefizium Marktleugast, 1725;
Keine Fundation einer Frühmesse, 1737, bzw. keine eigentliche Frühmessstiftung vorhanden, sondern nur ein Prekarium (d. h. eine widerrufbare Bittleihe, ohne Rechtsanspruch), 1798;
Widerstand von Pfarrer Joseph Ferdinand Oltsch gegen die Stiftung eines Frühmessbenefiziums;
Errichtung einer neuen Frühmessstiftung ermöglicht durch das vermachte Söldengut von Johann Mehringer, Marktleugast, und mit Hilfe eines Frühmessfonds durch Privatpersonen, 1798;
Verkauf eines als "Frühmess" bezeichneten Feldes bzw. Wiese durch die Kirchenstiftung Marktleugast, um 1800;
Notarieller Vertrag über den Verkauf des Wohnhauses Nr. 128 mit Stadel an die Gemeinde Marktleugast als künftige Wohnung des Frühmesners, 1819;
Verwesung des Frühmessbenefiziums;
Legat des verstorbenen Benefizianten, Karmelitenpater Joseph Weißenberger;
Revisionen der Mehring'schen Frühmessstiftungsrechnungen
Gehaltszulage für den Kirchner und Schulmeister Hans Müller aus Marktleugaster Gotteshaus- und Frühmessgefällen, 1674;
Verpachtung der Frühmessgüter Marktleugast, 1710;
Erteilung einer Fakultät für das Frühmessbenefizium Marktleugast, 1725;
Keine Fundation einer Frühmesse, 1737, bzw. keine eigentliche Frühmessstiftung vorhanden, sondern nur ein Prekarium (d. h. eine widerrufbare Bittleihe, ohne Rechtsanspruch), 1798;
Widerstand von Pfarrer Joseph Ferdinand Oltsch gegen die Stiftung eines Frühmessbenefiziums;
Errichtung einer neuen Frühmessstiftung ermöglicht durch das vermachte Söldengut von Johann Mehringer, Marktleugast, und mit Hilfe eines Frühmessfonds durch Privatpersonen, 1798;
Verkauf eines als "Frühmess" bezeichneten Feldes bzw. Wiese durch die Kirchenstiftung Marktleugast, um 1800;
Notarieller Vertrag über den Verkauf des Wohnhauses Nr. 128 mit Stadel an die Gemeinde Marktleugast als künftige Wohnung des Frühmesners, 1819;
Verwesung des Frühmessbenefiziums;
Legat des verstorbenen Benefizianten, Karmelitenpater Joseph Weißenberger;
Revisionen der Mehring'schen Frühmessstiftungsrechnungen
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.09.2025, 12:30 MESZ
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