Stadtarchive: Stadt Felsberg (Schwalm-Eder-Krs.) (Bestand)
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330 Felsberg
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Städte und Gemeinden >> Stadtarchive
18.-20. Jh.
Enthält: Amtsbücher (A): Rechnungen; Protokolle, Stadtbücher; Kataster, Zins- und Steuerbücher
Akten (B): Staatsverfassung und Hoheitswesen; Stadtverwaltung; Liegenschafts-, Finanz- und Steuerverwaltung; Gerichts- und Prozeßwesen; Polizei; Kirchen und Schulen; Kultur- und Heimatpflege, Denkmal- und Naturschutz; Fürsorge und Gesundheitswesen; Bauwesen; Landwirtschaft und Forsten; Handel, Gewerbe und Verkehr; Militär- und Kriegswesen
Ortsteile: Altenbrunslar (C), Altenburg (D), Beuern (E), Böddiger (F), Rhünda (G), Gensungen (H), Helmshausen (J), Hesserode (K), Hesslar (L), Hilgershausen (M), Lohre (N), Melgershausen (O), Neuenbrunslar (P), Niedervorschütz (Q), Wolfershausen (S)
Bestandsgeschichte: Im Jahr 1887 wurden dem Staatsarchiv zunächst Pergamenturkunden (vgl. Bestand Urk. 48) übergeben; zu einer Ablieferung älterer Amtsbücher und Akten kam es damals nicht. Eine größere Anzahl wertvoller Dokumente wurde 1920 aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustandes von der Stadt als Altpapier verkauft. Besonders Zunftakten, Rechnungen und Rechnungsbelege aus dem 17. Jahrhundert gingen damals verloren. 1981 wurden archivwürdige Unterlagen der Kernstadt und dauernd aufzubewahrendes Schriftgut der eingegliederten Stadtteile an das Staatsarchiv abgegeben.
Die Verzeichnung wurde im Jahr 2002 mit einem Findbuch abgeschlossen. Die Erschließung von Nachträgen und späteren Ablieferungen erfolgt seither direkt in der Archivdatenbank HADIS.
Im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde das Findbuch aus dem Jahr 2002 in die Archivdatenbank HADIS retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Historische Kreiszugehörigkeit: 30.8.1821: Krs. Melsungen; 31.10.1848: Bezirk Hersfeld; 7.7.1851: Krs. Melsungen
Gemeindeteile: Altenbrunslar, Altenburg, Beuern, Böddiger, Gensungen, Helmshausen, Hesserode, Heßlar, Hilgershausen, Lohre, Melgershausen, Neuenbrunslar, Niedervorschütz, Rhünda, Wolfershausen
Die ehemals selbständigen Gemeinden Altenbrunslar, Altenburg, Beuern, Böddiger, Gensungen, Helmshausen, Hesserode, Hesslar, Hilgershausen, Lohre, Melgershausen, Neuenbrunslar, Niedervorschütz, Rhünda und Wolfershausen wurden im Zuge der hessischen Gebiets- und Gemeindereform in den Jahren 1971-1973 in die Stadt Felsberg eingegliedert bzw. haben sich dieser angeschlossen. Die Diskussion über unterschiedliche Auffassungen beim Zusammenschluß ehemals selbständiger Gemeinden wurde durch das Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain beendet. In § 19 heißt es: 'Die Stadt Felsberg und die Gemeinden Brunslar, Gensungen, Helmshausen, Hilgershausen und Rhünda werden zu einer Stadt mit dem Namen 'Felsberg' zusammengeschlossen'. Dieses Gesetz trat mit Wirkung vom 1. Januar 1974 in Kraft.
Findmittel: Findbuch von A. Sieburg, 2002 (retrokonvertiert in HADIS mit Fördermitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG), überarbietetes Vorwort (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstam/330 felsberg/findbuch.pdf) von 2008
Findmittel: HADIS-Datenbank
Akten (B): Staatsverfassung und Hoheitswesen; Stadtverwaltung; Liegenschafts-, Finanz- und Steuerverwaltung; Gerichts- und Prozeßwesen; Polizei; Kirchen und Schulen; Kultur- und Heimatpflege, Denkmal- und Naturschutz; Fürsorge und Gesundheitswesen; Bauwesen; Landwirtschaft und Forsten; Handel, Gewerbe und Verkehr; Militär- und Kriegswesen
Ortsteile: Altenbrunslar (C), Altenburg (D), Beuern (E), Böddiger (F), Rhünda (G), Gensungen (H), Helmshausen (J), Hesserode (K), Hesslar (L), Hilgershausen (M), Lohre (N), Melgershausen (O), Neuenbrunslar (P), Niedervorschütz (Q), Wolfershausen (S)
Bestandsgeschichte: Im Jahr 1887 wurden dem Staatsarchiv zunächst Pergamenturkunden (vgl. Bestand Urk. 48) übergeben; zu einer Ablieferung älterer Amtsbücher und Akten kam es damals nicht. Eine größere Anzahl wertvoller Dokumente wurde 1920 aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustandes von der Stadt als Altpapier verkauft. Besonders Zunftakten, Rechnungen und Rechnungsbelege aus dem 17. Jahrhundert gingen damals verloren. 1981 wurden archivwürdige Unterlagen der Kernstadt und dauernd aufzubewahrendes Schriftgut der eingegliederten Stadtteile an das Staatsarchiv abgegeben.
Die Verzeichnung wurde im Jahr 2002 mit einem Findbuch abgeschlossen. Die Erschließung von Nachträgen und späteren Ablieferungen erfolgt seither direkt in der Archivdatenbank HADIS.
Im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde das Findbuch aus dem Jahr 2002 in die Archivdatenbank HADIS retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Historische Kreiszugehörigkeit: 30.8.1821: Krs. Melsungen; 31.10.1848: Bezirk Hersfeld; 7.7.1851: Krs. Melsungen
Gemeindeteile: Altenbrunslar, Altenburg, Beuern, Böddiger, Gensungen, Helmshausen, Hesserode, Heßlar, Hilgershausen, Lohre, Melgershausen, Neuenbrunslar, Niedervorschütz, Rhünda, Wolfershausen
Die ehemals selbständigen Gemeinden Altenbrunslar, Altenburg, Beuern, Böddiger, Gensungen, Helmshausen, Hesserode, Hesslar, Hilgershausen, Lohre, Melgershausen, Neuenbrunslar, Niedervorschütz, Rhünda und Wolfershausen wurden im Zuge der hessischen Gebiets- und Gemeindereform in den Jahren 1971-1973 in die Stadt Felsberg eingegliedert bzw. haben sich dieser angeschlossen. Die Diskussion über unterschiedliche Auffassungen beim Zusammenschluß ehemals selbständiger Gemeinden wurde durch das Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain beendet. In § 19 heißt es: 'Die Stadt Felsberg und die Gemeinden Brunslar, Gensungen, Helmshausen, Hilgershausen und Rhünda werden zu einer Stadt mit dem Namen 'Felsberg' zusammengeschlossen'. Dieses Gesetz trat mit Wirkung vom 1. Januar 1974 in Kraft.
Findmittel: Findbuch von A. Sieburg, 2002 (retrokonvertiert in HADIS mit Fördermitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG), überarbietetes Vorwort (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstam/330 felsberg/findbuch.pdf) von 2008
Findmittel: HADIS-Datenbank
39,08 MM Akten und Amtsbücher: A. Felsberg Amtsbücher 4,25 MM, B. Felsberg Akten 7,83 MM, C. Altenbrunslar 0,08 MM, D. Altenburg 0,08 MM, E. Beuern 2,58 MM, F. Böddiger 1,83 MM, G. Rhünda 0,2 MM, H. Gensungen 9,08 MM, J. Helmshausen 1,65 MM, K. Hesserode 0,65 MM, L. Heßlar 0,65 MM, M. Hilgershausen 0,08 MM, N. Lohre 0,08 MM, O. Melgershausen 3,58 MM, P. Neuenbrunslar 0,91 MM, Q. Niedervorschütz 1,5 MM, S. Wolfershausen 3,75 MM; 0,25 MM unverz.
Bestand
Korrespondierende Archivalien: 16 Urkunden werden in Bestand Urk. 86 verwahrt.
Literatur: Grotefend, W.: Zur Geschichte von Burg und Stadt Felsberg, in: Hessenland 5, 1892; Knetsch, C.: Beiträge zur Geschichte der Stadt Felsberg, in: Hessische Chronik, 1913; Fenge, C.: Beiträge zur Geschichte der Stadt Felsberg, in: Hessenland 7, 1893 und 19, 1902
Literatur: Grotefend, W.: Zur Geschichte von Burg und Stadt Felsberg, in: Hessenland 5, 1892; Knetsch, C.: Beiträge zur Geschichte der Stadt Felsberg, in: Hessische Chronik, 1913; Fenge, C.: Beiträge zur Geschichte der Stadt Felsberg, in: Hessenland 7, 1893 und 19, 1902
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ