Bietigheim W (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 320 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Altensteig - Güglingen
1552-1807
1. Zur Geschichte des Oberamts Bietigheim: Das weltliche Amt Bietigheim umfasste lediglich die Orte Bietigheim, Groß- und Kleiningersheim und die württembergischen Untertanen des Ortes Löchgau, kurzzeitig möglicherweise auch den Ort Metterzimmern. Im Jahr 1758 erhielt es den Status eines Oberamts und bestand als solches noch bis 1810. Bietigheim und seine Amtsorte wurden anschließend mit dem Oberamt Besigheim vereinigt. Heute gehören sie zum Landkreis Ludwigsburg.
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Ämterbeständen handelt es sich um "topographische Auslesebestände", die verschiedene Provenienzen umfassen. Die Entstehung dieser Bestandsgruppe ist in der "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (1975, S. 119 f.) erläutert. Der vorliegende Bestand A 320 L wurde 1969 vom StA Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustauschs an das HStA Stuttgart abgegeben (Az.: H.I.11a; 1969). Die Abgabe blieb als eigenständiger Bestand bestehen. Zur Unterscheidung von dem im HStA Stuttgart bereits vorhandenen Ämtermembrum A 320 Bietigheim W wurde der Bestandsbezeichnung die Kennzeichnung L beigefügt. Weitere Überlieferung dieser Provenienz sowie Archivalien betr. das weltliche Oberamt Bietigheim finden sich u. a. in folgenden Beständen: A 44 Urfehden A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) A 249 Rentkammer: Ämterakten A 298 Weltliche Leibeigenenbücher A 447 e Stadt- und Amtspflege Bietigheim A 602 Württembergische Regesten H 101/7 Weltliche Lagerbücher: Bietigheim Das im Jahr 1947 unter Leitung von Max Miller erstellte handschriftliche Findmittel wurde 1993 von Archivinspektoranwärterin Margret Maunz im Rahmen ihrer Ausbildung unter Anleitung von Christine Bührlen-Grabinger mit der Neuerschließung eines bislang unverzeichneten Rests der Provenienz Stadtgericht Bietigheim, dessen Zustandekommen unbekannt ist, ergänzt. Bereits früher war es zu einigen maschinenschriftlichen Nachträgen gekommen. Das teilweise schwer lesbare und inhomogene Findmittel wurde 2016 von Johannes Renz in die Datenbank ScopeArchiv eingegeben. Fehlende Indexbegriffe wurden, nach Möglichkeit unter der Verwendung von Normdeskriptoren, ergänzt. Der Entstehungszusammenhang der Ämterbestände ist aufgrund der Überlieferungsgeschichte weitgehend nicht mehr rekonstruierbar. Deshalb wurde bei der Redigierung des Findbuchs nach einer Sachgliederung, die aus der Überlieferungsstruktur dieser Bestände gewonnen wurde, klassifiziert. Der Bestand A 320 L umfasst insgesamt 1 Urkunde und 54 Büschel mit einem Umfang von 0,60 lfd. m; die Laufzeit erstreckt sich von 1552 bis 1807 (mit Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundet). Stuttgart, im September 1993/Dezember 2016 Christine Bührlen-Grabinger Johannes Renz
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Ämterbeständen handelt es sich um "topographische Auslesebestände", die verschiedene Provenienzen umfassen. Die Entstehung dieser Bestandsgruppe ist in der "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (1975, S. 119 f.) erläutert. Der vorliegende Bestand A 320 L wurde 1969 vom StA Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustauschs an das HStA Stuttgart abgegeben (Az.: H.I.11a; 1969). Die Abgabe blieb als eigenständiger Bestand bestehen. Zur Unterscheidung von dem im HStA Stuttgart bereits vorhandenen Ämtermembrum A 320 Bietigheim W wurde der Bestandsbezeichnung die Kennzeichnung L beigefügt. Weitere Überlieferung dieser Provenienz sowie Archivalien betr. das weltliche Oberamt Bietigheim finden sich u. a. in folgenden Beständen: A 44 Urfehden A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) A 249 Rentkammer: Ämterakten A 298 Weltliche Leibeigenenbücher A 447 e Stadt- und Amtspflege Bietigheim A 602 Württembergische Regesten H 101/7 Weltliche Lagerbücher: Bietigheim Das im Jahr 1947 unter Leitung von Max Miller erstellte handschriftliche Findmittel wurde 1993 von Archivinspektoranwärterin Margret Maunz im Rahmen ihrer Ausbildung unter Anleitung von Christine Bührlen-Grabinger mit der Neuerschließung eines bislang unverzeichneten Rests der Provenienz Stadtgericht Bietigheim, dessen Zustandekommen unbekannt ist, ergänzt. Bereits früher war es zu einigen maschinenschriftlichen Nachträgen gekommen. Das teilweise schwer lesbare und inhomogene Findmittel wurde 2016 von Johannes Renz in die Datenbank ScopeArchiv eingegeben. Fehlende Indexbegriffe wurden, nach Möglichkeit unter der Verwendung von Normdeskriptoren, ergänzt. Der Entstehungszusammenhang der Ämterbestände ist aufgrund der Überlieferungsgeschichte weitgehend nicht mehr rekonstruierbar. Deshalb wurde bei der Redigierung des Findbuchs nach einer Sachgliederung, die aus der Überlieferungsstruktur dieser Bestände gewonnen wurde, klassifiziert. Der Bestand A 320 L umfasst insgesamt 1 Urkunde und 54 Büschel mit einem Umfang von 0,60 lfd. m; die Laufzeit erstreckt sich von 1552 bis 1807 (mit Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundet). Stuttgart, im September 1993/Dezember 2016 Christine Bührlen-Grabinger Johannes Renz
1 Urkunde, 55 Büschel (0,80 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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