Der öffentliche Notar Philipp Friedrich Agricola beurkundet: Nikolaus Behr, Klaus Giesübel, Klaus Bauer und Sebastian Spengler, alle wohnhaft in Thüngersheim, haben Abt Eucharius [Weiner] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg den Zehnt von bisher zehntfreien Weinbergen in der Gemarkung Thüngersheim verkauft. Sie haben dafür von den Käufern 58,5 Gulden erhalten. Daher verpflichten sich die Verkäufer, künftig dem Kloster den Zehnt von den Weinbergen zu liefern und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte hat der Notar darüber ein Notariatsinstrument ausgefertigt. Zeugen: Georg Horn, Büttner in Thüngersheim. Aussteller: Philipp Friedrich Agricola, öffentlicher Notar. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der öffentliche Notar Philipp Friedrich Agricola beurkundet: Nikolaus Behr, Klaus Giesübel, Klaus Bauer und Sebastian Spengler, alle wohnhaft in Thüngersheim, haben Abt Eucharius [Weiner] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg den Zehnt von bisher zehntfreien Weinbergen in der Gemarkung Thüngersheim verkauft. Sie haben dafür von den Käufern 58,5 Gulden erhalten. Daher verpflichten sich die Verkäufer, künftig dem Kloster den Zehnt von den Weinbergen zu liefern und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte hat der Notar darüber ein Notariatsinstrument ausgefertigt. Zeugen: Georg Horn, Büttner in Thüngersheim. Aussteller: Philipp Friedrich Agricola, öffentlicher Notar. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 971
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 174
Registratursignatur/AZ: § 2 n 1 (a) (18. Jh.); L 31 I N 10 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1676 Juni 3, Würzburg
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Philipp Friedrich Agricola;aufgedrücktes Oblatensiegel, gut erhalten
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 505
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 505
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Behr, Nikolaus, Thüngersheim
Giesübel, Klaus, Thüngersheim
Bauer, Klaus, Thüngersheim
Spengler, Sebastian, Thüngersheim
Horn, Georg, Thüngersheim, Büttner
Weiner, Eucharius, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Gerhart, Kaspar, Thüngersheim
Öchsner, Johannes d. Ä., Thüngersheim
Schneider, Johann Sebastian, Thüngersheim
Dürr, Georg, Thüngersheim
Thüngersheim (Lkr. Würzburg), Einwohner
Thüngersheim (Lkr. Würzburg), Büttner
Thüngersheim (Lkr. Würzburg), Zehnt
Thüngersheim (Lkr. Würzburg), Weinberg
Thüngersheim (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Thüngersheim (Lkr. Würzburg), Anlieger
Thüngersheim (Lkr. Würzburg), Pfarrkirche
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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