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Bingen: Vor Jacob v. Wylnauwe, Faut, und Anthys v. Gentzingen, Richter und Schöffen des Gerichts zu Bingen, verkaufen Hansch Vaische und seine Ehe...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.9 Bingen
1495 Oktober 22
Bingen, Stift
Original - Pergament, Siegel des Gerichts
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der gegeben ist uff donerstag nach der eylffthusent junffrauwen tag a.d. dhusent vierhondert nuntzigk unnd funff
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bingen: Vor Jacob v. Wylnauwe, Faut, und Anthys v. Gentzingen, Richter und Schöffen des Gerichts zu Bingen, verkaufen Hansch Vaische und seine Ehefrau Grede zu Erbe Friederich Koche, Bürger zu Coelne, ein fl. Wiederkaufszins, fällig auf Martini, und verlegen zu Unterpfand ihr Haus in der Salzgassen zwischen Fyghin, Beckerhenn Witwe und Peter Koche - zinst voraus 1) vier fl. (in Albus) den 'weysen' (weissen Frauen) zu Mentze, ablösbar mit 112 fl., 2) ein fl. (in Albus) Crißtmann Stoltzen, ablösbar mit 20 fl., 2) zwölf ß h der St. Agathenvikarie zu St. Martin, 4) sieben ß h einem Altar zu St. Katharina zu Fyltzbach. Je 1/4 fl. des verkauften Zinses ist mit fünf fl. drei albus ablösbar
ZB 1936/41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.