1.) Der ehemalige Anteil der Familie von Röhrenfurth an dem Schloss Ludwigseck [Burg in der Gemarkung Ersrode, Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Roten...
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Urk. 14, 10529
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Riedesel, Nr. 4
A I u, von Riedesel sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ri >> Riedesel >> 1649-1699
1678 Mai 28
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der ehemalige Anteil der Familie von Röhrenfurth an dem Schloss Ludwigseck [Burg in der Gemarkung Ersrode, Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], welches mit Hilfe Landgraf Ludwigs von Hessen durch die Brüder Eckhard von Röhrenfurth, Ritter, und Friedrich von Röhrenfurth und durch den verstorbenen Heinrich von Holzheim, Ritter, und Hermann von Holzheim, Schwiegervater, Schwager und Freunde des 1432 Belehnten, erbaut worden war. Das Schloss ist den Landgrafen von Hessen offen zu halten. Das landgräfliche Fischwasser, der Rohrbach, darf nicht genutzt werden; ausgenommen ist die Nutzung des Wassers Rohrbach, soviel dem 1432 Belehnten von Gerichts wegen zusteht. Jagdrechte zu Ludwigseck sind nicht in der Belehnung mitinbegriffen; 2.) das Haus auf dem Schloss Ludwigseck, das von Sittich, Mark und Wiegand von Holzheim an Hermann und Hermann Riedesel verkauft worden war.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Volprecht Riedesel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Volprecht Riedesel
Belehnte/r: Johann Riedesel zu Eisenbach, Erbmarschall, hessen-darmstädtischer Rat und Obrist über ein Regiment zu Pferd, Sohn des verstorbenen Johann Riedesel von Lauterbach, Volprecht Riedesel der Ältere und Hermann Adolf Riedesel, Brüder, Söhne des verstorbenen Erbmarschalls Konrad Riedesel, sowie derselbe Volprecht Riedesel der Ältere in Vormundschaft seines minderjährigen Vetters Jost Volprecht Riedesel, Sohn des verstorbenen Wilhelm Georg Riedesel, Hans Volprecht Riedesel, Sohn des verstorbenen Johann Riedesel zu Lauterbach, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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