Vergleich mit dem katholischen westfälischen Direktor, Graf Franz Georg Karl v. Metternich-Winneburg, über die Bestellung der Reichstagsgesandtschaft. Kaiserliche Bestätigung des Alternationsvergleiches, Bd. 6
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L 41 a, 167
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums >> 1.4. Reichstagsgesandtschaft
(1784) 1785-1791
Enthaeltvermerke: 1785: Furcht vor der ersten Stimmabgabe am Reichstag - dort Erweis über das Beharren auf kaiserlicher Ratifikation des Alternationsvergleiches. Notwendigkeit einer Publikation gegen die Privatgedanken über das kaiserliche Ratifikationsrecht. Kein Einspruch am Reichstag gegen die westfälische Stimmabgabe - damit völliger Vollzug des Alternationsvergleiches. Protest des Grafen Philipp Ernst v. Schaumburg-Lippe gegen den Alternationsvergleich 1786: Drohende Schwierigkeiten bei der Ausübung der Stimmabgabe am Reichstag 1787: Neuerlicher Vorstoß des Grafen Franz Georg v. Metternich-Winneburg für die Ratifikation des Alternationsvergleiches durch den Kaiser im Zusammenhang mit der Vollmachtssache per "Wir". Geringere Bedenken des evangelischen westfälischen Direktoriums gegen eine kaiserliche Ratifikation. Gegenseitige Mitteilungen der Gesandteninstruktionen. Erneutes Zirkularschreiben über die Ratifikationsfrage. Bedenken des Gesandten v. Fischer. Hinausschieben der Entscheidung bis zur Klärung der Frage der Rückstände 1788: Eventuell einseitige katholische Einholung der kaiserlichen Ratifikation. Gerücht einer Anfechtung des Vergleiches durch einige katholische Mitstände. Besorgnis über den Widerspruch der Regierung zu Bentheim gegen den Alternationsvergleich 1789: Nachsuchen um kaiserliche Bestätigung durch Graf Franz Georg v. Metternich-Winneburg. Benachrichtigung durch den Reichshofratsagenten Johann Jacob Bitter. Rat des Geheimen Reichsreferendars Freiherr v. Albini zum Beitritt des evangelischen Kollegialteils. Kaiserliche Bestätigung auf Grund des einseitigen Ansuchens des katholischen Kollegialteils 1791: Neuerliches Klagen kaiserlicher Gesandter über die fehlende kaiserliche Bestätigung des Alternationsvergleiches
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 1.4. Reichstagsgesandtschaft (Gliederung)