"Krieg der Bomber": Wer Wind sät.... (Folge 2) und Dresden: Apokalypse am Aschermittwoch (Folge 5)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R140024/101
J 25_G221_118, Teil 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Dokumentarfilme
1985
Enthält:
Die 5-teilige SWR-Dokumentation "Krieg der Bomber" ist eine zeitgeschichtliche Dokumentation über den Bombenkrieg gegen deutsche Städte. 1985 wurde sie zum ersten Mal ausgestrahlt. Sie ist bis heute die umfassendste Fernsehdokumentation zu diesem Thema.
1) 0:00:00 - 0:42:30
Folge 2: Wer Wind sät....
Inhalt: Die zweite Folge der Dokumentation "Krieg der Bomber" befaßt sich mit den Luftangriffen der Royal Air Force auf die "Waffenschmiede des Reiches", das Ruhrgebiet im Jahre 1943. Neben den Angriffen auf die Städte an der Ruhr, wird ein Spezialunternehmen, der Angriff auf die Talsperren an der Ruhr rekonstruiert. Am 7. August 1940 besucht Hitler die Krupp-Werke. Gustav Krupp von Bohlen wird 70 Jahre alt. Die Rüstungsproduktion an der Ruhr läuft auf vollen Touren; für die Royal Air Force ist das Ruhrgebiet deshalb ein bevorzugtes Ziel. Am 5. März 1943 findet auf Essen ein Großangriff statt. Es wird nachvollzogen, mit welchen navigatorischen Mitteln es gelang, einen Bomberstrom auf engstem Raum an ein stark verteidigtes Ziel herauszuführen. Ein ehemaliger Krupp-Arbeiter, ein Luftwaffenhelfer, ein politischer Häftling, der zum Blindgängerräumen eingesetzt war und eine Essenerin schildern ihre Erlebnisse während des Angriffes. Die Krupp-Werke werden im Sommer 1943 schwer getroffen, doch die Rüstungsproduktion wird kaum behindert. Die Stadt Essen wird jedoch in weiten Teilen zerstört; die Bevölkerung gräbt zum Schutz Bergstollen; die Essener Kinder werden durch die Kinderlandverschickung aufs Land evakuiert: Göring besucht Bergarbeiterfamilien, um den Durchhaltewillen zu stärken. Im Mai 1943 versucht eine Spezialeinheit der Royal Air Force die Möhne-, Eder- und Sorpettalsperre mit "Rollbomben" zu zerstören. Der Angriff auf die Mohntalsperre wird durch die Aussagen des englischen Piloten David Shannon, des dt. Flakunteroffiziers Karl Schutte, durch dokumentarisches Filmmaterial sowie durch Ausschnitte aus dem Spielfilm "Dambusters" nachvollzogen. Weitere Augenzeugen berichten von der Überschwemmungs-Katastrophe nach dem Bruch der Staumauer. Sir Arthur Harris und der englische Pilot Sir Harold Martin beurteilen den Angriff 40 Jahre später. Während die zerstörte Möhnetalsperre nach drei Monaten wieder aufgebaut ist, gehen die Angriffe auf die Städte an der Ruhr weiter. Doch auch die Produktionszahlen steigen bis Ende 1944. In einer Großkundgebung in der Dortmunder Westfalenhalle hetzt der Reichspropagandaminister Goebbels die Deutschen zu "Vergeltung und Rache" auf.
(SWF-Pressetext)
Autor: Jochen von Lang
Realisation und Redaktion: Erich Bottlinger
Dokumentation: Peter Latzel
Sprecher: Heiner Schmidt, Helmut Woestmann
Mitarbeit: Norbert Krüger
Produktionsleitung: Gerhard Ruddies, Michael Schulze 2) 0:42:50 - 1:21:15
Folge 5: Dresden: Apokalypse am Aschermittwoch
Inhalt: Die 5. Folge der Dokumentation "Krieg der Bomber" befaßt sich mit dem Angriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945. Eine englische Bomberbesatzung erinnert sich an diese Nacht, Dresdner Bürger berichten von dem Schrecken in der Stadt. Die Hintergründe des Angriffs werden untersucht. Eine Gesamtbilanz des Bombenkrieges wird gezogen. Dresden 1984: Konzert im Dresdner Zwinger; Dresden ist heute eine moderne Industriestadt in der DDR. Doch an vielen Plätzen werden Erinnerungen an die Bombenangriffe von 1945 wach. Die zerstörte Frauenkirche ist heute ein Mahnmal für den Untergang Dresdens 1945. England 1984: Auf einem ehemaligen Flugfeld der Royal Air Force versammelt sich eine ehemalige Besatzung eines Lancaster-Bombers. In einem Interview geben sie Auskunft über ihr Wissen, ihre Motive und ihre Gefühle vor und nach dem Angriff auf Dresden. Zu Originalfilmaufnahmen vom Angriff der britischen und amerikanischen Bomber berichten Dresdner von ihrem persönlichen Erleben. Die Dresdner Innenstadt ist vollständig zerstört, auf dem Altmarkt werden die Toten auf großen Scheiterhaufen verbrannt, um Seuchen zu verhindern. Vor dem Hintergrund der Konferenz von Jalta im Februar 1945 wird untersucht, wie es zum Angriff auf Dresden kam, welche politischen Interessen bestanden und welche politischen Folgen der Angriff hatte. Der britische Luftkriegshistoriker Noble Frankland und der US General James Parton werten den Angriff aus ihrer Sicht. Auch nach dem Angriff auf Dresden werden die Bombenangriffe auf deutsche Städte noch nicht beendet. Pforzheim und weitere Städte werden zerstört. Der ehemalige Bomberpilot Leonard Cheshire und Sir Arthur Harris bewerten diese Angriffe aus heutiger Sicht. Auf dem Dresdner Friedhof erinnert heute eine Gedenkstätte an die nicht gezählten Bombenopfer.
(SWF-Pressetext)
Autor: Jochen von Lang
Realisation und Redaktion: Erich Bottlinger
Dokumentation: Peter Latzel
Sprecher: Heiner Schmidt, Helmut Woestmann
Die 5-teilige SWR-Dokumentation "Krieg der Bomber" ist eine zeitgeschichtliche Dokumentation über den Bombenkrieg gegen deutsche Städte. 1985 wurde sie zum ersten Mal ausgestrahlt. Sie ist bis heute die umfassendste Fernsehdokumentation zu diesem Thema.
1) 0:00:00 - 0:42:30
Folge 2: Wer Wind sät....
Inhalt: Die zweite Folge der Dokumentation "Krieg der Bomber" befaßt sich mit den Luftangriffen der Royal Air Force auf die "Waffenschmiede des Reiches", das Ruhrgebiet im Jahre 1943. Neben den Angriffen auf die Städte an der Ruhr, wird ein Spezialunternehmen, der Angriff auf die Talsperren an der Ruhr rekonstruiert. Am 7. August 1940 besucht Hitler die Krupp-Werke. Gustav Krupp von Bohlen wird 70 Jahre alt. Die Rüstungsproduktion an der Ruhr läuft auf vollen Touren; für die Royal Air Force ist das Ruhrgebiet deshalb ein bevorzugtes Ziel. Am 5. März 1943 findet auf Essen ein Großangriff statt. Es wird nachvollzogen, mit welchen navigatorischen Mitteln es gelang, einen Bomberstrom auf engstem Raum an ein stark verteidigtes Ziel herauszuführen. Ein ehemaliger Krupp-Arbeiter, ein Luftwaffenhelfer, ein politischer Häftling, der zum Blindgängerräumen eingesetzt war und eine Essenerin schildern ihre Erlebnisse während des Angriffes. Die Krupp-Werke werden im Sommer 1943 schwer getroffen, doch die Rüstungsproduktion wird kaum behindert. Die Stadt Essen wird jedoch in weiten Teilen zerstört; die Bevölkerung gräbt zum Schutz Bergstollen; die Essener Kinder werden durch die Kinderlandverschickung aufs Land evakuiert: Göring besucht Bergarbeiterfamilien, um den Durchhaltewillen zu stärken. Im Mai 1943 versucht eine Spezialeinheit der Royal Air Force die Möhne-, Eder- und Sorpettalsperre mit "Rollbomben" zu zerstören. Der Angriff auf die Mohntalsperre wird durch die Aussagen des englischen Piloten David Shannon, des dt. Flakunteroffiziers Karl Schutte, durch dokumentarisches Filmmaterial sowie durch Ausschnitte aus dem Spielfilm "Dambusters" nachvollzogen. Weitere Augenzeugen berichten von der Überschwemmungs-Katastrophe nach dem Bruch der Staumauer. Sir Arthur Harris und der englische Pilot Sir Harold Martin beurteilen den Angriff 40 Jahre später. Während die zerstörte Möhnetalsperre nach drei Monaten wieder aufgebaut ist, gehen die Angriffe auf die Städte an der Ruhr weiter. Doch auch die Produktionszahlen steigen bis Ende 1944. In einer Großkundgebung in der Dortmunder Westfalenhalle hetzt der Reichspropagandaminister Goebbels die Deutschen zu "Vergeltung und Rache" auf.
(SWF-Pressetext)
Autor: Jochen von Lang
Realisation und Redaktion: Erich Bottlinger
Dokumentation: Peter Latzel
Sprecher: Heiner Schmidt, Helmut Woestmann
Mitarbeit: Norbert Krüger
Produktionsleitung: Gerhard Ruddies, Michael Schulze 2) 0:42:50 - 1:21:15
Folge 5: Dresden: Apokalypse am Aschermittwoch
Inhalt: Die 5. Folge der Dokumentation "Krieg der Bomber" befaßt sich mit dem Angriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945. Eine englische Bomberbesatzung erinnert sich an diese Nacht, Dresdner Bürger berichten von dem Schrecken in der Stadt. Die Hintergründe des Angriffs werden untersucht. Eine Gesamtbilanz des Bombenkrieges wird gezogen. Dresden 1984: Konzert im Dresdner Zwinger; Dresden ist heute eine moderne Industriestadt in der DDR. Doch an vielen Plätzen werden Erinnerungen an die Bombenangriffe von 1945 wach. Die zerstörte Frauenkirche ist heute ein Mahnmal für den Untergang Dresdens 1945. England 1984: Auf einem ehemaligen Flugfeld der Royal Air Force versammelt sich eine ehemalige Besatzung eines Lancaster-Bombers. In einem Interview geben sie Auskunft über ihr Wissen, ihre Motive und ihre Gefühle vor und nach dem Angriff auf Dresden. Zu Originalfilmaufnahmen vom Angriff der britischen und amerikanischen Bomber berichten Dresdner von ihrem persönlichen Erleben. Die Dresdner Innenstadt ist vollständig zerstört, auf dem Altmarkt werden die Toten auf großen Scheiterhaufen verbrannt, um Seuchen zu verhindern. Vor dem Hintergrund der Konferenz von Jalta im Februar 1945 wird untersucht, wie es zum Angriff auf Dresden kam, welche politischen Interessen bestanden und welche politischen Folgen der Angriff hatte. Der britische Luftkriegshistoriker Noble Frankland und der US General James Parton werten den Angriff aus ihrer Sicht. Auch nach dem Angriff auf Dresden werden die Bombenangriffe auf deutsche Städte noch nicht beendet. Pforzheim und weitere Städte werden zerstört. Der ehemalige Bomberpilot Leonard Cheshire und Sir Arthur Harris bewerten diese Angriffe aus heutiger Sicht. Auf dem Dresdner Friedhof erinnert heute eine Gedenkstätte an die nicht gezählten Bombenopfer.
(SWF-Pressetext)
Autor: Jochen von Lang
Realisation und Redaktion: Erich Bottlinger
Dokumentation: Peter Latzel
Sprecher: Heiner Schmidt, Helmut Woestmann
1'21
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Breitholz, Gertrud
Dickes, Anna
Friedman, Benedikt
Harris, Arthur
Lang, Jochen von
Luesch, Klara
Lvovitch, Firsov Sergey
Martin, Harold
Reginek, Thomas A.
Schmidt, Christof
Schmuck, Getrud
Schönfelder, Edith
Tellen, Marga
Wolnar, Heinz
Dresden DD
London [GB]; Theater
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
02.11.2025, 13:03 MEZ
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