Johannes Miller, Pfarrer zu Ettenheim, errichtet ein Testament. Er setzt unter anderem folgende Legate aus: 1200 fl zur Stiftung eines Johannes-Pfründe an der Ettenheimer Pfarrkirche; 130 fl dem Spital zu Ettenheim, daraus jährlich 3 fl Geld oder Weißbrot den Armen gereicht werden soll; 200 fl dem Kloster Ettenheimmünster; 500 fl dem Katharinenkloster zu Freiburg; 1000 fl der neuen Universität zu Molsheim zur Vergabe von Stipendien aus dem jährlichen Zins; 200 fl dem Spital zu Ettenheim, daraus 10 fl Zins jährlich zum Kauf von Winterholz für die armen Witwen der Stadt
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Johannes Miller, Pfarrer zu Ettenheim, errichtet ein Testament. Er setzt unter anderem folgende Legate aus: 1200 fl zur Stiftung eines Johannes-Pfründe an der Ettenheimer Pfarrkirche; 130 fl dem Spital zu Ettenheim, daraus jährlich 3 fl Geld oder Weißbrot den Armen gereicht werden soll; 200 fl dem Kloster Ettenheimmünster; 500 fl dem Katharinenkloster zu Freiburg; 1000 fl der neuen Universität zu Molsheim zur Vergabe von Stipendien aus dem jährlichen Zins; 200 fl dem Spital zu Ettenheim, daraus 10 fl Zins jährlich zum Kauf von Winterholz für die armen Witwen der Stadt
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 27 a Nr. 305
27a/9 Ettenheim - Testament 1620, Februar 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 27 a Ettenheimmünster
Ettenheimmünster >> Urkunden
1620 Februar 8
Libell 26 Blatt
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ettenheim
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungsart: Abschrift
Beglaubigt vom kaiserlichen Notar Andras Steinmiller zu Ettenheim. - Das Generalvikariat bestätigt 1620 März 11 das von Jakob Khun, Definitor zu Niederschopfheim, und Johann Georg Pistor, Pfarrer zu Rust, vorgelegte Testament (Notar Georg Wildt) Kopie von 1662, beglaubigt von Arbogast Arnold, Vikar zu Ettenheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:20 MESZ