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Rechnung 1661/62
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1662-1663
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Württemberg, Christine Charlotte Prinzessin von, verh. Fürstin von Ostfriesland
Zahlungen an
-- Philipp Aichelin, Handelsmann zu Tübingen (fol. 329r);
-- Matthias Weiß, Steinmetzgeselle, zur Zeit in Amsterdam (fol. 339r);
-- David Gottlieb Caesar, Modist (Schulgeld für die beiden Mohren, fol. 348v
-- Christoph Spindler, Schwertfeger (fol. 389v);
-- Johann Messerer, Hofglaser (fol. 389v);
-- Jakob Eberhard Schwarz, Bildhauer (fol. 390r, 391r);
-- Isaak Schneck, Schlosser und Uhrmacher (fol. 391r);
-- Johann Friedrich Gruber, Maler (fol. 391r, 393v, 396v);
-- Ankauf von Textilien (v.a. Leinwand u.a. Tuch) aus verschiedenen Quellen, u.a. von Wolf Wilhelm Herdmann, Simon Böhm, Händlern bzw. Kaspar Groß, Materialist zu Stuttgart sowie Franz Berckhaus und Johann Ochsen aus Frankfurt, fol. 329-331).
- Silbergeschirr von
-- Jeremias Pfeffenhäuser, Goldschmied (für den Fürsten, fol. 346v, 347v, 348r 348v; Geschenke für württembergisches Hof- und Verwaltungspersonal, fol. 377r, 377v, 380r
-- Christoph Peter, Goldschmied zu Augsburg (Reiseservice für Prinzessin Christina Charlotte, fol. 353r);
-- ungenannter Herkunft (Geschenk für den jungen von Croneckh, fol. 377v; für den Agenten in Regensburg Jonas Schrimpf, fol. 378r-v).
- Glaswaren von
-- David Hermann, Glashändler (böhmische Gläser, fol. 347r, 348v);
-- ungenannter Herkunfte ("Kemptische Schlangengläser", fol. 347v, 348v, 349r, 350r; böhmische Spitzgläser, fol. 347v; böhmische Schlangengläser, fol. 348v).
- Eine Muschelschale von Jeremias Pfeffenhäuser, Goldschmied (fol. 348v).
- Besteck ohne Herkunftsangabe (Messer mit braunen Griffen für die Silberkammer, fol. 348v).
- Schmuck aus Edelmetall
-- von Stallmeister Friedrich Benjamin von Münchingen (Ringe, fol. 353r);
-- ohne Herkunftsangabe (Goldkette für den französischen Gesandten, fol. 381).
- Reparatur von Uhren durch
-- Johann Schnack, Schlosser und Uhrmacher (in der fürstlichen Kanzlei, fol. 393r);
-- Peter Paul Poffentz, Uhrmacher zu Esslingen (im fürstlichen Schloss, fol. 393v).
- Herstellung von Sesseln durch
-- Christian Kleber, Schreiner (fol. 394v);
-- Hans Wendel Lauinger, Daniel Borsch und Hans Jakob Münch, alle Schreiner (fol. 394v).
- Fechtdegen für Prinz Wilhelm Ludwig von Hans Jakob Villinger, Messerschmied zu Tübingen (fol. 395r).
- Lanzenschäfte von Peter Kimmich, Schreiner (fol. 394v, 396r).
- Ein Hängeleuchter von 170 Pfund sowie ein "Stücklin" von Hans Georg Herold, Stückgießer zu Esslingen (fol. 425r).
436 Bl. (nur partielle Blattzählung)
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Anstett Herbst, Johann Friedrich Zweifel
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.