Prüfung und Bekämpfung des Geheimmittelunwesens außerhalb der Apotheken sowie der Bekanntmachung von Geheimmitteln. Bekämpfung der Kurpfuscherei, Bd. 2
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I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 2189
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.15 Medizinische und chirurgische Vergehen. Wunderheilung, Scharlatanerie und Kurpfuscherei (1809-1905)
Sep. 1889 - Feb. 1893
Enthält u. a.:
- Erlassung einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe gegen den Drogisten Ferdinand Riegel aus Waldenburg wegen fahrlässiger Körperverletzung, Sep.-Dez. 1889
- Ärztlicher Zentralanzeiger, Hamburg vom 14. Okt. 1889, darin u. a. Zur"Notlage"[des ärztlichen Standes] mit Bezug u. a. auf Sebastian Kneipp sowie"Über Kurpfuscherei"
- Schwindel mit einem Geheimmittel des J. P. Mountain und des John Percival aus London gegen Taubheit, Nov. 1889-Feb. 1890
- Ablehnung der Verleihung des Doktordiploms an die Steueraufsehers-Witwe Sabina Fritsche, geb. Heinemann aus Roßla a. H. und deren vermeintliche Kurpfuscherei, Aug. 1890
- Anpreisung von in Apotheken vorrätigen Geheimmitteln durch den Redakteur Hell in Altona, 1890
- Wissenschaftliche Einführung des Präparats Liquor antihidrorrhoicus durch den Arzt Dr. J. V. Brandau aus Hamburg, 1890/91
- Übersicht der während des Jahres 1890 vor den Gerichten zu Köln am Rhein verhandelten sogen. Geheimmittel-Anklagen. In: Zeitschrift für Medizinalbeamte (Separatdruck), Apr. 1891
- O. Schwartz, Die gesetzliche Regelung des Geheimmittelwesens in alter und neuer Zeit. In: Deutsche Vierteljahrsschrift der öffentlichen Gesundheitspflege (Separatdruck), 1891
- Regelung der öffentlichen Ankündigung und Anpreisung von Geheimmitteln u. a. wegen der Einschränkung der Pressefreiheit. Vorstellung u. a. des Buchdruckereibesitzers Güntzel und des Redakteurs Böttger aus Schweidnitz, 1891, des Zeitungsverlegers Franz Plock aus Königshütte (Oberschlesien), 1892, zahlreiche Presseberichte und Verhandlungen im Abgeordnetenhaus
- Petition an das Abgeordnetenhaus zur Aufhebung bzw. Änderung des § 124 der Medizinalverordnung vom 29. Juli 1841 für die Stadt Frankfurt am Main u. a. wegen eines Verfahrens gegen das königliche Brunnenkomptoir in Niederselters aufgrund von Presseankündigungen und Bekanntmachungen. Strafverfahren gegen den Redakteur Heinrich Kühn aus Frankfurt am Main wegen Verletzung der Medizinalverordnung, 1891-1893
- Anzeigen (Beispiele) für Emser Pastillen, Sodener Mineral-Pastillen und Selterser (Niederselterser) Wasser
- Strafe gegen die Witwe des Apothekers Dr. Louis von Gall, Karoline Hubertine Ottilie Gall, geb. Bayer in Köln-Ehrenfeld wegen der Anzeige von Geheimmitteln, 1891/92
- Medizinalordnung für die Stadt Frankfurt am Main und deren Gebiet vom 29. Juli 1841. Revisionsexemplar mit Veränderungsvorschlägen, 1892
- Aufhebung des Urteils der dritten Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf gegen den Redakteur Peter Schwuchow aus Düsseldorf und des Landgerichts Paderborn gegen den Redakteur Joseph Cremerius aus Paderborn jeweils wegen des Verstoßes gegen die Polizeiordnung durch den Strafsenat des Kammergerichts in Berlin, dabei u. a. beide Urteile, 1892
- Prüfung der Gültigkeit von Bestimmungen über das Verbot der Ankündigung von Arznei- bzw. Geheimmitteln in öffentlichen Blättern, 1892/93.
- Erlassung einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe gegen den Drogisten Ferdinand Riegel aus Waldenburg wegen fahrlässiger Körperverletzung, Sep.-Dez. 1889
- Ärztlicher Zentralanzeiger, Hamburg vom 14. Okt. 1889, darin u. a. Zur"Notlage"[des ärztlichen Standes] mit Bezug u. a. auf Sebastian Kneipp sowie"Über Kurpfuscherei"
- Schwindel mit einem Geheimmittel des J. P. Mountain und des John Percival aus London gegen Taubheit, Nov. 1889-Feb. 1890
- Ablehnung der Verleihung des Doktordiploms an die Steueraufsehers-Witwe Sabina Fritsche, geb. Heinemann aus Roßla a. H. und deren vermeintliche Kurpfuscherei, Aug. 1890
- Anpreisung von in Apotheken vorrätigen Geheimmitteln durch den Redakteur Hell in Altona, 1890
- Wissenschaftliche Einführung des Präparats Liquor antihidrorrhoicus durch den Arzt Dr. J. V. Brandau aus Hamburg, 1890/91
- Übersicht der während des Jahres 1890 vor den Gerichten zu Köln am Rhein verhandelten sogen. Geheimmittel-Anklagen. In: Zeitschrift für Medizinalbeamte (Separatdruck), Apr. 1891
- O. Schwartz, Die gesetzliche Regelung des Geheimmittelwesens in alter und neuer Zeit. In: Deutsche Vierteljahrsschrift der öffentlichen Gesundheitspflege (Separatdruck), 1891
- Regelung der öffentlichen Ankündigung und Anpreisung von Geheimmitteln u. a. wegen der Einschränkung der Pressefreiheit. Vorstellung u. a. des Buchdruckereibesitzers Güntzel und des Redakteurs Böttger aus Schweidnitz, 1891, des Zeitungsverlegers Franz Plock aus Königshütte (Oberschlesien), 1892, zahlreiche Presseberichte und Verhandlungen im Abgeordnetenhaus
- Petition an das Abgeordnetenhaus zur Aufhebung bzw. Änderung des § 124 der Medizinalverordnung vom 29. Juli 1841 für die Stadt Frankfurt am Main u. a. wegen eines Verfahrens gegen das königliche Brunnenkomptoir in Niederselters aufgrund von Presseankündigungen und Bekanntmachungen. Strafverfahren gegen den Redakteur Heinrich Kühn aus Frankfurt am Main wegen Verletzung der Medizinalverordnung, 1891-1893
- Anzeigen (Beispiele) für Emser Pastillen, Sodener Mineral-Pastillen und Selterser (Niederselterser) Wasser
- Strafe gegen die Witwe des Apothekers Dr. Louis von Gall, Karoline Hubertine Ottilie Gall, geb. Bayer in Köln-Ehrenfeld wegen der Anzeige von Geheimmitteln, 1891/92
- Medizinalordnung für die Stadt Frankfurt am Main und deren Gebiet vom 29. Juli 1841. Revisionsexemplar mit Veränderungsvorschlägen, 1892
- Aufhebung des Urteils der dritten Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf gegen den Redakteur Peter Schwuchow aus Düsseldorf und des Landgerichts Paderborn gegen den Redakteur Joseph Cremerius aus Paderborn jeweils wegen des Verstoßes gegen die Polizeiordnung durch den Strafsenat des Kammergerichts in Berlin, dabei u. a. beide Urteile, 1892
- Prüfung der Gültigkeit von Bestimmungen über das Verbot der Ankündigung von Arznei- bzw. Geheimmitteln in öffentlichen Blättern, 1892/93.
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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- 14 Ältere Medizinalregistratur (Classification)
- 14.15 Medizinische und chirurgische Vergehen. Wunderheilung, Scharlatanerie und Kurpfuscherei (1809-1905) (Classification)