Best. J 1 Nr. 128
J 1 Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten
Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.01 Allgemeines
1849-01-01/1851-12-31
Enthält u.a.: Alphabetische Zusammenstellung von politisch verdächtigen Individuen (Bl. 180 - 205); Namensliste politischer Flüchtlinge, darunter der durch Beschluss des Bundesrates vom 22. März 1850 aus der Schweiz ausgewiesenen Mitglieder der deutschen Arbeitervereine (Bl. 206 - 223); chronologische Zusammenstellung der Ereignisse im Gerichtsbezirk Zweibrücken während der Monate Mai und Juni 1849 (Bl. 224 - 227); Vortrag betr. Attentat gegen Steinfeld, Rechtenbach und Schweigen (Bl. 232 - 293); Verzeichnis der wegen Rebellion und Hochverrat vor das Spezialgericht verwiesenen Individuen, die sich am 17. August 1850 in dem Verwahrungshause zu Zweibrücken befanden (Bl. 294f.); Verzeichnis der nach dem Amnestiegesetz durch den Generalstaatsprokurator in Freiheit gesetzten Beschuldigten (Bl. 296f.); der Steinfelder Zug, Zeugenverhöre in der Gerichtssitzung (Bl. 313ff)
darin: Bericht aus der Pfalz, IX, Kaiserslautern, 26. Mai 1849, 34,5 x 21,5 cm (Bl. 307); desgl., X, Kaiserslautern, 30. Mai 1849 (Bl. 308); desgl., XI, Kaiserslautern, 31. Mai 1849 (Bl. 309); desgl., XII, Kaiserslautern, 1. Juni 1849 (Bl. 310); Der Bote für Stadt und Land, Pfälzisches Volksblatt, verantwortlicher Redakteur: N. Schmitt, Kaiserslautern, Nr. 114, 8. Juni 1849, 33 x 22,5 cm (Bl. 312); Protokoll der Volksversammlung zu Neustadt an der Haardt am 6. Mai 1849, Unterzeichner: N. Schmidt, Präsident; J. V. Weber, Schriftführer; Flugbl., 2 S., 29,5 x 20,5 cm (Bl. 311); Rheinische Blätter für Unterhaltung und gemeinnütziges Wirken, ein Beiblatt zum Mainzer Journal, verantw. Redakteur: Franz Sausen, Mainz, Nr. 148, 22. Juni 1849, 28 x 23 cm (Bl. 220, 223); desgleichen, Nr. 170, 18. Juli 1849, nur Titelseite mit Rückseite (Bl. 222); Neue Speyerer Zeitung, verantwortlicher Verleger: G. F. Kolb, Speyer, Nr. 153, 26. Juni 1849 (Bl. 31 x 21 cm)
darin: Bericht aus der Pfalz, IX, Kaiserslautern, 26. Mai 1849, 34,5 x 21,5 cm (Bl. 307); desgl., X, Kaiserslautern, 30. Mai 1849 (Bl. 308); desgl., XI, Kaiserslautern, 31. Mai 1849 (Bl. 309); desgl., XII, Kaiserslautern, 1. Juni 1849 (Bl. 310); Der Bote für Stadt und Land, Pfälzisches Volksblatt, verantwortlicher Redakteur: N. Schmitt, Kaiserslautern, Nr. 114, 8. Juni 1849, 33 x 22,5 cm (Bl. 312); Protokoll der Volksversammlung zu Neustadt an der Haardt am 6. Mai 1849, Unterzeichner: N. Schmidt, Präsident; J. V. Weber, Schriftführer; Flugbl., 2 S., 29,5 x 20,5 cm (Bl. 311); Rheinische Blätter für Unterhaltung und gemeinnütziges Wirken, ein Beiblatt zum Mainzer Journal, verantw. Redakteur: Franz Sausen, Mainz, Nr. 148, 22. Juni 1849, 28 x 23 cm (Bl. 220, 223); desgleichen, Nr. 170, 18. Juli 1849, nur Titelseite mit Rückseite (Bl. 222); Neue Speyerer Zeitung, verantwortlicher Verleger: G. F. Kolb, Speyer, Nr. 153, 26. Juni 1849 (Bl. 31 x 21 cm)
Oberlandesgericht Zweibrücken
276 Bl.
Sachakte
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:45 MESZ
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