Den Samt-Zehnten zu Schwaney betreffend
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Loculus XXI, Paket S Nr. 1-26
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 14. Zehnten
1656-1779
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Nachricht wegen der verdungenen Zehnt-Scheuren zu Schwaney, Anno 1656; 2) Nachricht, was darauf dem Zimmer-Meister bezahlt [wurde] in Anno 1656, 1657 et 1658, so der Richter zu Schwaney eingeschickt [habe], 9. Dez. 1659; 3) Concept [eines] Berichts die von den Schwaneyischen Zehnt-Conductoren nachgesuchte Remission betreffend, 10. Nov. 1675; 4) Rescriptum Camerae wegen Untersuchung des angeblichen Mißwachses, weshalb die Schwaneyischen Zehnt-Conductores Nachlaß an ihrem Zehnt-Locagio begehren (begehrt), 6. Aug. 1728; 5) Concept [eines] Berichts so hierauf von Seiten des Oberamts abgestattet worden [ist]; 6) Samt-Richter Johan Rehhoff berichtet wegen geschehener Verkündigung des zu verpachtenden Zehnten und klagt dabei, daß von dem Tönnies Hoischen zum Dahl (Dahle), die demselben wegen entführten Zehnten andictierten Brüchten, Requisitione facta, nicht erhalten können, 24. Juli 1731; 7) An gesamte hohe Herren Interessenten des Schwaneyischen Samt-Zehnten untertänige Remonstration und demütige Bitte, an Seiten Ricus Beßen, Joannes Elsing, Wilhelm Schwarten, Fritze Schwarten, Johan Berendt Block et Consorten zu Schwaney als Zehnt-Collectoren in puncto Nachlaßes, cum inscripto Mandato desuper Referendi, 19. Nov. 1734; 8) Samt-Richter Gehrken zu Schwaney referiert, sämtliche Herren Zehnt-Interessenten de Termino Elocationis avisiert zu haben und die Bewirtung derselben auf den Schäfer-Hof besorgen zu wollen, 16. Juli 1737; 9) Rescriptum Camerae, worin dem Herbramschen Conductori Backhaus für 208 Malter geschehener Zuschlag pro rata Camerae genehmigt (begnehmiget) wurd, 4. Aug. 1738; 10) Bericht-Schreiben vom Richter zu Schwaney den Zehnten daselbst und dessen Conductoren Backhauss, welchem die Pachtung gereichen wollen, betreffend, 16. Aug. 1738; 11) Bericht des Richters zu Schwaney, die Herren Interessentes te Termino Elocationis praefixo avisiert zu haben, 16. Juli 1743; 12) Rescriptum Camerae wegen Austuung der Zehnten und dabei sich geäußerten (geeüßerten) Mißbräuche, 3. Juli 1744; 13) Concept [eines] Berichts, so hierauf an Hochfürstliche Hof-Kammer eingesandt [wurde], 14. Juli 1744; 14) Bericht des Samt-Richters zu Schwaney de avisatione Termini Facta, und daß die Bewirtung der Herren Interessenten auf dem Fürstlichen Meierhof bestellt [sei], 1. Aug. 1744; 15) Rescriptum Camerae, um gutachtlich zu berichten, wie bei künftiger Elocierung des Samt-Zehnten zu Schwaney mehrerer Vorteil für sämtliche Interessenten zu erhalten [sei], 21. Juni 1747; 16) Concept Relationis, so hierauf an Hochfürstliche Hof-Kammer wegen des Schwaneyischen Zehnten ab[ge]gangen, 11. Juli 1747; 17) Weil vom Oberamt Dringenberg die Ausschreibung des Termini Elocationis unterlassen [wurde], also (alß) wird er von Seiten eines Hochwürdigen Dom-Kapitels praefigiert, 25. Juli 1754; 18) Proclama Ratione Elocationis Decimae in Schwaney, 15. Juli 1757; 19) Samt-Richter Gehrken zu Schwaney referiert, daß wegen geschehener Fouragierung der 4. Teil von dem sonst gewöhnlichen Quanto des Zehnt-Korns zu decourtieren sei, 21. Juli 1757; 20) Rescriptum Camerae, daß weil auf den Zehnten keiner [habe] bieten wollen, der Richter die deshalb gemachte Verordnung zu beobachten habe, 3. Aug. 1757; 21) Bericht des Richters zu Schwaney wegen geschehener Fouragierung in Schwaneyischer Feld-Mark, so ad Instantiam der supplicierenden Zehnt-Conductoren gefordert und abgestattet worden, 18. Sept. 1760; 22) Concept [eines] Berichts so ferner an Hochfürstliche Hof-Kammer abgestattet [wurde], 26. Sept. 1760; 23) Schreiben Herrn Hof-Kammer-Rats Schurman wegen anzusetzender Tagfahrt zur Verpachtung des Schwaneyischen Zehnten, 9. Juli 1764; 24) Proclama wegen zu verpachtenden Schwaneyischen Zehnten, 27. Juli 1768; 25) Richter zu Schwaney berichtet, die Herren Zehnt-Interessenten de praefixo Termino Elocationis benachrichtigt zu haben, 24. Juli 1769; 26) Termini protocollares Hochfürstlichen Oberamts Dringenberg in puncto des zu Schwaney verpachteten Hochfürstlichen Zehnten, 5. Aug. 1779
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ
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