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Die Fürsten und Städte im Südwesten des Reichs schließen eine Einung gegen die westfälischen Gerichte (wie Nr. 43).
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 826, 97
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Einungen und Verträge (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1488 Juli 18 (uff fritag noch sant Margreden tag)
fol. 162r-166r
Urkunden
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Kopfregest: "Wie Pfaltz, bischoff zu Straßburg, hertzog Caspar pfatzgraffe Veldentsse bischoff zu Basell marggraf zu Baden sampt ettlichen grafen epten und statt sich verainiget nicht zuverstatten jemandt mit westphalischen gerichten furzunemen". Dabei Vermerk: "s. fol. 78". Wie die Abschrift auf fol. 78r-81r (Nr. 43), wobei hier bei der Reihenfolge der Aussteller Herzog Kaspar von Pfalz-Zweibrücken und Bischof Kaspar von Basel vertauscht sind. Letzte Abschrift im Kopialbuch.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.