B 2.35 Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV Treugold) Amberg (Bestand)
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B 2.35
Stadtarchiv Amberg (Archivtektonik) >> B Abteilung Archivgut nichtstädtischer Herkunft >> B 2 Wirtschaftsunternehmen und wirtschaftliche Zusammenschlüsse
Der Katholisch-Kaufmännische Verein entstand 1877 durch einen Zusammenschluss katholischer, kaufmännischer und marianischer Kongregationen. In Amberg wurde auf Initiative von Karl Meiller und Josef Wimmer am 26. September 1906 in der Gastwirtschaft Winkler der Freundeskreis junger katholischer Männer mit dem Beinamen „Treu-Gold“ gegründet. Er zählte zu Beginn 30 junge Männer aus Handel, Industrie und Verwaltung. das erklärte Vereinsziel "Pflege der Katholizität und Sittlichkeit,Pflege der Belehrung und Freundschaft" wurde neben der Teilnahme am kirchlichen Leben durch Kostümfeste, Vorträge und gesellige Veranstaltungen verfolgt. In der Zeit des Nationalsozialismus kam das Vereinsleben zum Erliegen, 1948 konstituierte er sich neu.
"Archivierungsgeschichte": Die Unterlagen wurden dem Stadtarchiv 2002 vom Vorsitzenden Willibald Rappl übergeben.
"Archivierungsgeschichte": Die Unterlagen wurden dem Stadtarchiv 2002 vom Vorsitzenden Willibald Rappl übergeben.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.05.2026, 13:19 MESZ