Mainz, 1570.10.02. (Richter Johann von Karben). Magister Peter Kriech, Kammergerichtsnotar, und seine Frau Christine, Seifried Muller und seine Frau Anna übergeben dem B. Hans Eichhorn und seiner Frau Ottilia alles, was ihrem verstorbenen Vater und Schwiegervater Mathes Eichhorn zu Zell im Ham von seinen Eltern anerstorben und ihnen gebührte. Hans Eichhorn und seine Frau verpflichten sich dagegen (falls sie keine Leibeserben haben sollten) die Schenker testamentarisch zu bedenken; 76 fl. die die Eheleute dem Matheis Eichhorn schuldig gewesen sind, sollen sie binnen Jahresfrist an Peter Kreich bezahlen. Z.: Magister Peter Loer, Prokurator, Anton Drach und Hans Boppart.
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Mainz, 1570.10.02. (Richter Johann von Karben). Magister Peter Kriech, Kammergerichtsnotar, und seine Frau Christine, Seifried Muller und seine Frau Anna übergeben dem B. Hans Eichhorn und seiner Frau Ottilia alles, was ihrem verstorbenen Vater und Schwiegervater Mathes Eichhorn zu Zell im Ham von seinen Eltern anerstorben und ihnen gebührte. Hans Eichhorn und seine Frau verpflichten sich dagegen (falls sie keine Leibeserben haben sollten) die Schenker testamentarisch zu bedenken; 76 fl. die die Eheleute dem Matheis Eichhorn schuldig gewesen sind, sollen sie binnen Jahresfrist an Peter Kreich bezahlen. Z.: Magister Peter Loer, Prokurator, Anton Drach und Hans Boppart.
U / 1570 Oktober 2 (in 5 / 3)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
02.10.1570
Stadtgericht Mainz
In 5 / 03, fol. 30 v.
Urkunden
Mainz
Zell im Ham
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ