Amt Brackel (1874-1928) (Bestand)
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18
Stadtarchiv Dortmund (Archivtektonik) >> Amtliche Überlieferung >> Zeitraum 1803 - 1929 >> Eingemeindete Orte, Kreis- und Gemeindeverbände >> Gemeinden und Gemeindeverbände
[1725-01-01/1946-12-31]
Vorwort: BESTAND 18 - Amt Brackel (1874-1928)
Inhalt und Umfang
Der vorliegende Bestand 18 'Amt Brackel' umfaßt Akten und Amtsbücher der Amtsverwaltung Brackel sowie Protokollbücher der Amts- und Gemeindevertretungsorgane mit Laufzeiten zwischen 1832 und 1928. Die Laufzeit der überwiegenden Masse der Archivalien deckt sich mit der Zeit des Bestehens des Amtes Aplerbeck: 1874 bis 1928. Ausnahmen sind die Gemeinheitsteilungsunterlagen und eine Körne betreffende Archivalie aus dem 18. Jahrhundert sowie einige wenige Akten des alten Amtes Hörde und die Serien der Gemeinderatsprotokolle ab 1842. Der Bestand enthält Sachakten, Rechnungs- und Protokollbücher und umfaßt 975 Archiveinheiten oder ca. 22,3 lfd. Meter. Provenienz ('Registraturbildner') des Bestandes ist die Amtsverwaltung Brackel, Vorprovenienz teilweise Amt Hörde sowie der Gemeindevorstand in Grevel. Bei verschiedenen Protokollbüchern treten die Amts- und Gemeindevertretungsorgane als Provenienz auf.
Übernahme, Ordnung und Erschließung
Die Übergabe der Akten und Amtsbücher des Amtes und der Gemeinden des Amtes Brackel an die Dortmunder Stadtverwaltung erfolgte nach der Eingemeindung nach Dortmund 1928 (vgl. Bestand 115 Nrn. 4, 48, 95, 96).
Die Akten des Amtes Aplerbeck trugen im Stadtarchiv früher die Archivkennziffer "A", die der Gemeinden die Ziffern 1 (Asseln), 2 (Brackel), 3 (Grevel), 4 (Husen), 5 (Körne), 6 (Kurl), 7 (Lanstrop), 8 (Wambel) und 9 (Wickede). Sämtliche Aktenbestände der auf Dortmunder Gebiet existierenden Amtsverwaltungen trugen die Bestandskennziffer 17.
Im Jahr 2009 wurden dem Stadtarchiv aus Privatbesitz Akten(reste) und amtliche Korrespondenz ehemaliger Gemeindevorsteher von Grevel von der Erbin des Hofes Schulte-Ebbert, Frau Ulrike Giesmann (Rote Fuhr 15, 44329 Dortmund-Grevel), übergeben (Zg.31/2009). Es handelte sich vor allem um Akten zum Gemeinderechnungs- und Armenlwesen der Gemeinde Grevel aus dem 19. Jahrhundert, die von den ehemalige Gemeindevorstehern in Grevel (u. a. die Landwirte Alberti, Schweer und Adolf Schulte-Ebbert) geführt wurden. Die Gemeindevorsteher verwahrten die wenigen in Ihrer Vorstehertätigkeit entstandenen Akten oft zuhause auf (denn die eigentliche Aktenführung lag aufgrund der Verwaltungsstruktur eines Gemeindeverbandes beim Amtmann in Aplerbeck bzw. Brackel), so daß sie beim Wechsel des Vorsteheramtes einfach an den Nachfolger übergeben wurden. Nach der Eingemeindung Grevels 1928 waren die Greveler Unterlagen im Besitz des letzten Gemeindevorsteher Adolf Schulte-Ebbert verblieben, der 1936 verstarb. Diese Unterlagen wurden 2016 mit den lfd. Nrn. 885 bis 975 in den Bestand 28 integriert.
Hermann J. Bausch, 14.09.2016.
Hinweise zur Benutzung
Die Archivalien werden im Stadtarchiv unter Angabe der Signatur, die sich aus der Bestands- sowie der laufenden Nummer zusammensetzt (Beispiel: Bestand 18 Nr.45), zur Einsichtnahme bestellt und sind bei Verwendung in Publikationen, Ausstellungen u. ä. mit Angabe des Archivs, der Bestands- und der laufenden Nummer zu zitieren (Beispiel: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 18 Nr.45 - oder Kürzel: StadtADo Best. 18 - 45).
GEMEINDEN des Amtes Brackel: Asseln, Brackel, Grevel, Husen, Körne, Kurl, Lanstrop, Wambel
AMTMÄNNER:
Hugo von Dewall (* 24.10.1832 in Emmerich, +04.09.1877): 23.03.1864 kommissarischer Verwalter des Amtes Hörde, 13.07.1864 Ernennung zum Amtmann
Schulze-Vellinghausen: zuvor Bürgermeister in Herdecke, ernannt Verfüg.Reg.präs. 18.10.1877, Diensteinführung 15.11.1877
BEIGEORDNETE:
Rittergutsbesitzer Major. a.D. Freiherr von Wenge auf Haus Wenge bei Lanstrop: ab 1874 Beigeordneter, +25.01.1880
Gemeindevorsteher Haselhoff in Wambel: ab 1874
(Quelle: Bestand 10 Nr.491
Inhalt und Umfang
Der vorliegende Bestand 18 'Amt Brackel' umfaßt Akten und Amtsbücher der Amtsverwaltung Brackel sowie Protokollbücher der Amts- und Gemeindevertretungsorgane mit Laufzeiten zwischen 1832 und 1928. Die Laufzeit der überwiegenden Masse der Archivalien deckt sich mit der Zeit des Bestehens des Amtes Aplerbeck: 1874 bis 1928. Ausnahmen sind die Gemeinheitsteilungsunterlagen und eine Körne betreffende Archivalie aus dem 18. Jahrhundert sowie einige wenige Akten des alten Amtes Hörde und die Serien der Gemeinderatsprotokolle ab 1842. Der Bestand enthält Sachakten, Rechnungs- und Protokollbücher und umfaßt 975 Archiveinheiten oder ca. 22,3 lfd. Meter. Provenienz ('Registraturbildner') des Bestandes ist die Amtsverwaltung Brackel, Vorprovenienz teilweise Amt Hörde sowie der Gemeindevorstand in Grevel. Bei verschiedenen Protokollbüchern treten die Amts- und Gemeindevertretungsorgane als Provenienz auf.
Übernahme, Ordnung und Erschließung
Die Übergabe der Akten und Amtsbücher des Amtes und der Gemeinden des Amtes Brackel an die Dortmunder Stadtverwaltung erfolgte nach der Eingemeindung nach Dortmund 1928 (vgl. Bestand 115 Nrn. 4, 48, 95, 96).
Die Akten des Amtes Aplerbeck trugen im Stadtarchiv früher die Archivkennziffer "A", die der Gemeinden die Ziffern 1 (Asseln), 2 (Brackel), 3 (Grevel), 4 (Husen), 5 (Körne), 6 (Kurl), 7 (Lanstrop), 8 (Wambel) und 9 (Wickede). Sämtliche Aktenbestände der auf Dortmunder Gebiet existierenden Amtsverwaltungen trugen die Bestandskennziffer 17.
Im Jahr 2009 wurden dem Stadtarchiv aus Privatbesitz Akten(reste) und amtliche Korrespondenz ehemaliger Gemeindevorsteher von Grevel von der Erbin des Hofes Schulte-Ebbert, Frau Ulrike Giesmann (Rote Fuhr 15, 44329 Dortmund-Grevel), übergeben (Zg.31/2009). Es handelte sich vor allem um Akten zum Gemeinderechnungs- und Armenlwesen der Gemeinde Grevel aus dem 19. Jahrhundert, die von den ehemalige Gemeindevorstehern in Grevel (u. a. die Landwirte Alberti, Schweer und Adolf Schulte-Ebbert) geführt wurden. Die Gemeindevorsteher verwahrten die wenigen in Ihrer Vorstehertätigkeit entstandenen Akten oft zuhause auf (denn die eigentliche Aktenführung lag aufgrund der Verwaltungsstruktur eines Gemeindeverbandes beim Amtmann in Aplerbeck bzw. Brackel), so daß sie beim Wechsel des Vorsteheramtes einfach an den Nachfolger übergeben wurden. Nach der Eingemeindung Grevels 1928 waren die Greveler Unterlagen im Besitz des letzten Gemeindevorsteher Adolf Schulte-Ebbert verblieben, der 1936 verstarb. Diese Unterlagen wurden 2016 mit den lfd. Nrn. 885 bis 975 in den Bestand 28 integriert.
Hermann J. Bausch, 14.09.2016.
Hinweise zur Benutzung
Die Archivalien werden im Stadtarchiv unter Angabe der Signatur, die sich aus der Bestands- sowie der laufenden Nummer zusammensetzt (Beispiel: Bestand 18 Nr.45), zur Einsichtnahme bestellt und sind bei Verwendung in Publikationen, Ausstellungen u. ä. mit Angabe des Archivs, der Bestands- und der laufenden Nummer zu zitieren (Beispiel: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 18 Nr.45 - oder Kürzel: StadtADo Best. 18 - 45).
GEMEINDEN des Amtes Brackel: Asseln, Brackel, Grevel, Husen, Körne, Kurl, Lanstrop, Wambel
AMTMÄNNER:
Hugo von Dewall (* 24.10.1832 in Emmerich, +04.09.1877): 23.03.1864 kommissarischer Verwalter des Amtes Hörde, 13.07.1864 Ernennung zum Amtmann
Schulze-Vellinghausen: zuvor Bürgermeister in Herdecke, ernannt Verfüg.Reg.präs. 18.10.1877, Diensteinführung 15.11.1877
BEIGEORDNETE:
Rittergutsbesitzer Major. a.D. Freiherr von Wenge auf Haus Wenge bei Lanstrop: ab 1874 Beigeordneter, +25.01.1880
Gemeindevorsteher Haselhoff in Wambel: ab 1874
(Quelle: Bestand 10 Nr.491
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ