fol. 24v. Verleihung des Kaufhausgelds auf zwei Jahre an Jost Frispecher, Hensel Fisschel, Jeckel Diel und Conrad Engelfrid um 1 260 Gulden; Erhebung nach Ausweis der Nottel, ausgenommen bei Warenkauf für den Küchengebrauch des Herzogs Ludwig, Herzogs Steffan, Herzogs Otde und des Bischofs von Speyer; die Pfaffheit mit Ausnahme der Klöster ist ebenfalls vom Kaufhausgeld befreit. Abschlag an der Bestandssumme im Falle eines Landkriegs am Rhein, durch den alle Straßen zu Wasser oder zu Land versperrt und dem Kaufhaus Schaden entstehen werde, steht im Belieben des Rates. - Die Kaufhausbeständer dürfen Waren zum Wiederverkauf nur aufkaufen, wenn diese zuvor in die Zünfte verkündet und nicht abgesetzt worden sind.
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fol. 24v. Verleihung des Kaufhausgelds auf zwei Jahre an Jost Frispecher, Hensel Fisschel, Jeckel Diel und Conrad Engelfrid um 1 260 Gulden; Erhebung nach Ausweis der Nottel, ausgenommen bei Warenkauf für den Küchengebrauch des Herzogs Ludwig, Herzogs Steffan, Herzogs Otde und des Bischofs von Speyer; die Pfaffheit mit Ausnahme der Klöster ist ebenfalls vom Kaufhausgeld befreit. Abschlag an der Bestandssumme im Falle eines Landkriegs am Rhein, durch den alle Straßen zu Wasser oder zu Land versperrt und dem Kaufhaus Schaden entstehen werde, steht im Belieben des Rates. - Die Kaufhausbeständer dürfen Waren zum Wiederverkauf nur aufkaufen, wenn diese zuvor in die Zünfte verkündet und nicht abgesetzt worden sind.
001 A / 845
001 A Archiv der Reichsstadt Speyer (Akten)
Archiv der Reichsstadt Speyer (Akten) >> D p Ständige Zinsgefälle der Stadt >> Bestandsbuch de 1411-1497, oder Sammlung der Bestände von Gütern.
1424 Okt. 10
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 11:30 MESZ