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Journal einer Reise von Minden nach Halle, geheftete Doppelbögen; 23 Blätter; 19 x 20 cm; Tinte
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Nachlass Ludwig Freiherr Vincke >> 1. Ludwig Vincke >> 1.4. Persönliche Angelegenheiten
1789
Enthaeltvermerke: Enthält: Reise mit den Eltern und Bruder Georg von Minden über Fischbeck, Hameln, Eschershausen, Einbeck, Göttingen nach Kassel: Beschreibung des Weges und der Sehenswürdigkeiten, Aufenthalt in Göttingen (Besuch der Verwandten von Oldershausen; Besichtigung der wissenschaftlichen Einrichtungen wie Bibliothek, Kunst- und Naturalienkabinette, botanischer Garten), Weiterfahrt über Kassel zur Großmutter von Buttlar auf Gut Kirchberg (Besichtigung der Umgebung, u. a. Schloss und Park des Landrats von Meysenbug in Riede); Beschreibung der Stadt Kassel, der landgräflichen Bauten und Parks, besonders der Wilhelmshöhe; Besichtigung von Museen und Sammlungen (u.a. ausführliche Beschreibung der Sammlungen des landgräflichen Verwalters Carl Schildbach), Besuch von Militärrevuen; [Journal bricht in Kassel ab], 22.5.1789 -1.6.1789, zahlreiche Streichungen und Verwendung von Kürzeln
Sachakte
Minden
Halle
Pädagogium
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.