Amandus, Abt des Stiftes Fulda, belehnt nach dem Tode seines Vorgängers Adolf und des Grafen Ludwig Moritz die Gebrüder Johann Ludwig Vollrath, Friedrich Ludwig, Carl Ludwig, Johann Philipp und Wilhelm Heinrich, Grafen zu Löwenstein, mit dem Anteil an Breuberg und Remlingen, nachdem deren gemeinschaftlicher Rat Carl Ferdinand Sieber die Lehnshuldigung geleistet hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Amandus, Abt des Stiftes Fulda, belehnt nach dem Tode seines Vorgängers Adolf und des Grafen Ludwig Moritz die Gebrüder Johann Ludwig Vollrath, Friedrich Ludwig, Carl Ludwig, Johann Philipp und Wilhelm Heinrich, Grafen zu Löwenstein, mit dem Anteil an Breuberg und Remlingen, nachdem deren gemeinschaftlicher Rat Carl Ferdinand Sieber die Lehnshuldigung geleistet hat.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 3 Nr. 71
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 3 Passivlehen - Urkunden
Passivlehen - Urkunden >> Passivlehen
1742 Juli 16
Urkunden
Ausstellungsort: Fulda
Besonderheiten: Original Pergament, Siegel in Holzkapsel am Pergamentstreifen
Besonderheiten: Original Pergament, Siegel in Holzkapsel am Pergamentstreifen
Löwenstein-Wertheim-Virneburg, Johann Ludwig Vollrath zu; Graf, 1705 - 1790
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland