Bischof Otto von Würzburg (Herbipolensis) beurkundet, daß Andreas von Hohenlohe (de Hohenloch) vor seinem Eintritt in das Haus des Hospitals der heiligen Jungfrau Maria über das Meer in Jerusalem, das der Deutschen genannt wird, in seiner Anwesenheit, in der von dessen Brüdern Gottfried und Konrad, von Edlen des Landes und von geistlichen Ministerialen den mit seinen Brüdern vereinbarten Teilungs- und Abfindungsvertrag über ihre Burgen, Lehen und Dienstleute ritterlichen und bäuerlichen Standes, ausgenommen eines gewissen Bertoldo, den Andreas bereits erhalten hat, endgültig abgeschlossen hat. Andreas von Hohenlohe erhält dabei Güter und Rechte in Weikersheim (Wichartesheim), Schönbühl (Sconebuhel), einen Wald im Kammerforst, der ihrem Bruder Friedrich gehört hat, in Gelchsheim (Geulichesheim), Sonderhofen (Sunderenhoven), Mergentheim, einen Wald in Ketterich (Ketereit) und Weiden an der Tauber (Tubera). Darüber hinaus versprechen sie, ihre Schwester Kunigunde ehrenvoll zu verheiraten.
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Bischof Otto von Würzburg (Herbipolensis) beurkundet, daß Andreas von Hohenlohe (de Hohenloch) vor seinem Eintritt in das Haus des Hospitals der heiligen Jungfrau Maria über das Meer in Jerusalem, das der Deutschen genannt wird, in seiner Anwesenheit, in der von dessen Brüdern Gottfried und Konrad, von Edlen des Landes und von geistlichen Ministerialen den mit seinen Brüdern vereinbarten Teilungs- und Abfindungsvertrag über ihre Burgen, Lehen und Dienstleute ritterlichen und bäuerlichen Standes, ausgenommen eines gewissen Bertoldo, den Andreas bereits erhalten hat, endgültig abgeschlossen hat. Andreas von Hohenlohe erhält dabei Güter und Rechte in Weikersheim (Wichartesheim), Schönbühl (Sconebuhel), einen Wald im Kammerforst, der ihrem Bruder Friedrich gehört hat, in Gelchsheim (Geulichesheim), Sonderhofen (Sunderenhoven), Mergentheim, einen Wald in Ketterich (Ketereit) und Weiden an der Tauber (Tubera). Darüber hinaus versprechen sie, ihre Schwester Kunigunde ehrenvoll zu verheiraten.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249 U 2
131 A [16.Jh.]
N° 4 infasc. 1B lat. 25 Cist. G, Merg. [18.Jh.]
N° [durchgestrichen] [19.Jh.]
19.4.1/2 [20.Jh.]
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I >> 1. Kauf- , Übergabe-, Lehen-, Tausch- und andere Urkunden
1219 Dezember 16
Kommende Mergentheim
Urkunden
Zeugen: Otto, Domprobst zu Neumünster (maior et Novi Monasterii prepositus); Thegenhard, Domdekan (maior scolasticus); Albert von Waldhausen (de Walthusen); Boppo von Osternohe (de Osternach), Domherr (maioris ecclesie canonici); Baldewin, Domherr zu Neumünster (canonici Novi Monasterii); Siegfried, Domherr zu Neumünster (canonici Novi Monasterii); Meister Hermann, Notar (magister Heremannus notarius); Graf von Wertheim (comes de Wertheim); Heinrich von Rothenfels (de Rotenvels); Konrad von Trimberg (de Trimperch); Konrad de Nuenburch; Konrad von Osternohe (de Osternach), Ministeriale (ministeriales); Theoderich von Höchberg (de Hohenberch); Albert, von Höchberg (de Hohenberch); Richolf von Laudenbach (de Lutenbach); Volker, Truchseß (dapifer); Theoderich, Truchseß, Vater des Volker; Ludwig de Northeim; Swicher von Hainhof (de Hehene); Otto von Bastheim, Bruder d. Herold; Herold von Bastheim, Bruder d. Otto; Konrad von Erlach, Bruder d. Warmud; Warmud v. Erlach, Bruder d. Konrad; Heinrich, Schultheiß (scultetus); Berengar, Bruder des Heinrich, von Theilheim (de Telheim); Marquard Weiso, Kammerherr (camerarius); Walpert Torso; Albert de Hesleibe, Schultheiß (scultetus); Heinrich, Mundschenk (pincerna); Reinhard de Büdert; Uffo Weiso; Konrad Sweigere; Boppo von Leinach (de Linach); Hertwich, Oberküchenmeister (magister coquine regie); Bigenot, Schultheiß von Nürnberg (de Nurenberch)
Siegler: Otto Bischof von Würzburg; Gottfried von Hohenlohe; Konrad von Hohenlohe; zwei ungenannte Siegler
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 Sg., 4 Sg. an roten u. grünen Seidenschnüren - 1. u. 2. Sg besch., 5. Sg. fehlt
Vermerke: 5 Rv.
Publiziertes Regest: WUB 3 Nr. 624, OAB Mergentheim S. 387, HUB 1 Nr. 37
Siegler: Otto Bischof von Würzburg; Gottfried von Hohenlohe; Konrad von Hohenlohe; zwei ungenannte Siegler
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 Sg., 4 Sg. an roten u. grünen Seidenschnüren - 1. u. 2. Sg besch., 5. Sg. fehlt
Vermerke: 5 Rv.
Publiziertes Regest: WUB 3 Nr. 624, OAB Mergentheim S. 387, HUB 1 Nr. 37
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:49 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Regierung Mergentheim (Tektonik)
- Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I (Bestand)
- 1. Kauf- , Übergabe-, Lehen-, Tausch- und andere Urkunden (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland