Dryander, Ernst von (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
VI. HA, Nl Dryander, E. v.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Kirchen- und Schulbeamte bzw. -bediente >> Geistliche (auch Hofprediger)
Laufzeit: 1894 - 1922
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1843 - 1922
Lebenslauf von Ernst von Dryander
(vgl. Neue Deutsche Biographie, Bd. 4, Berlin 1959, S. 141 - 142)
18.4.1843 geboren in Halle/Saale; Vater: Hermann, Konsistorialrat, Mutter: Franziska, Tochter von Gottlieb Delbrück
1853 Besuch des Gymnasiums
1859 Konfirmation
1860 Abitur
16.10.1860 Beginn des Studiums in Halle
27.6.1865 Examen: 1. theologische Prüfung; Dr. der Theologie an der Universität Berlin
1867 Mitglied des Berliner Domkandidatenstifts
1872 - 1874 Seelsorger in Torgau
1874 - 1882 Seelsorger in Bonn
24.1.1876 Ehe mit Magdalene, Tochter des Rudolf Roedenbeck
30.11.1876 Sohn Gottfried Ernst Hermann geboren
10.12.1880 Tochter Martha Katharina geboren
1882 - 1890 Superintendent und Pfarrer an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin
22.4.1884 Tochter Hildegard Renate geboren
1887 Konsistorialrat und Mitglied des Brandenburgischen Konsistoriums
1890 - 1900 Generalsuperintendent in der Kurmark und Schlossprediger
seit 1897 Ephorus des Domkanidatenstifts, dann Mitglied
1902 Amtsniederlegung als Generalsuperintendent
1903 lebenslängliches Mitglied des preußischen Herrenhauses, Mitglied des evangelischen Kirchenrats
15.6.1918 Verleihung des Schwarzen Adler-Ordens (Erhebung in den Adelsstand)
4.9.1922 gestorben in Berlin
Lebenslauf von Gottfried von Dryander
(vgl. Wilhelm Kosch: Biographisches Staatshandbuch, Bern und München 1963, S. 260 und Hermann A. L. Degener: Wer ist's? Bd. 8, Leipzig 1922, S. 310)
30.11.1876 geboren in Bonn; Vater: Ernst von Dryander, Oberhofprediger, Mutter: Magdalene Roedenbeck; Dr. jur.
1905 - 1913 Landrat in Apenrade und Hadersleben
1914 - 1918 Vortragender Rat im Geheimen Kaiserlichen Zivilkabinett
10.3.1917 Ehe mit Margarete von Hoffmann, Tochter des Präsidenten der Staatsschuldenverwaltung
9.11.1919 Tochter Viktoria Wilhelmine Elisabeth geboren
1921 - 1930 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
1952 gestoren
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Dryander, E. v.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1843 - 1922
Lebenslauf von Ernst von Dryander
(vgl. Neue Deutsche Biographie, Bd. 4, Berlin 1959, S. 141 - 142)
18.4.1843 geboren in Halle/Saale; Vater: Hermann, Konsistorialrat, Mutter: Franziska, Tochter von Gottlieb Delbrück
1853 Besuch des Gymnasiums
1859 Konfirmation
1860 Abitur
16.10.1860 Beginn des Studiums in Halle
27.6.1865 Examen: 1. theologische Prüfung; Dr. der Theologie an der Universität Berlin
1867 Mitglied des Berliner Domkandidatenstifts
1872 - 1874 Seelsorger in Torgau
1874 - 1882 Seelsorger in Bonn
24.1.1876 Ehe mit Magdalene, Tochter des Rudolf Roedenbeck
30.11.1876 Sohn Gottfried Ernst Hermann geboren
10.12.1880 Tochter Martha Katharina geboren
1882 - 1890 Superintendent und Pfarrer an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin
22.4.1884 Tochter Hildegard Renate geboren
1887 Konsistorialrat und Mitglied des Brandenburgischen Konsistoriums
1890 - 1900 Generalsuperintendent in der Kurmark und Schlossprediger
seit 1897 Ephorus des Domkanidatenstifts, dann Mitglied
1902 Amtsniederlegung als Generalsuperintendent
1903 lebenslängliches Mitglied des preußischen Herrenhauses, Mitglied des evangelischen Kirchenrats
15.6.1918 Verleihung des Schwarzen Adler-Ordens (Erhebung in den Adelsstand)
4.9.1922 gestorben in Berlin
Lebenslauf von Gottfried von Dryander
(vgl. Wilhelm Kosch: Biographisches Staatshandbuch, Bern und München 1963, S. 260 und Hermann A. L. Degener: Wer ist's? Bd. 8, Leipzig 1922, S. 310)
30.11.1876 geboren in Bonn; Vater: Ernst von Dryander, Oberhofprediger, Mutter: Magdalene Roedenbeck; Dr. jur.
1905 - 1913 Landrat in Apenrade und Hadersleben
1914 - 1918 Vortragender Rat im Geheimen Kaiserlichen Zivilkabinett
10.3.1917 Ehe mit Margarete von Hoffmann, Tochter des Präsidenten der Staatsschuldenverwaltung
9.11.1919 Tochter Viktoria Wilhelmine Elisabeth geboren
1921 - 1930 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
1952 gestoren
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Dryander, E. v.
Umfang: 0,1 lfm (28 VE); Angaben zum Umfang: 0,1 lfm (28 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ