Konrad Kolb v. Wartenberg, Friedrich Steinheuser zu Neidenfels, Hans Brack v. Klingen, Wolf v. Bettendorf, derzeit Amtmann zu Otzberg, Viax v. Obe...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1531-1550
1532 Februar 27
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dienstag nach Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad Kolb v. Wartenberg, Friedrich Steinheuser zu Neidenfels, Hans Brack v. Klingen, Wolf v. Bettendorf, derzeit Amtmann zu Otzberg, Viax v. Oberstein und seine Ehefrau Margarethe geb. v. Dalheim, nächste Freunde des Kindes der verstorbenen Eheleute Erpf Brack v. Klingen und Anna geb. U1ner v. Dieburg, sowie Acharius Zorn, Schultheiß zu Oggersheim, als Vormund bekunden, mit ihrem Freund, Schwager und Mitvormund Ulrich Ulner v. Dieburg einen Vergleich geschlossen zu haben über die 1.600 Gulden, die laut der von dem Pfalzgrafen (Ludwig) zwischen den Eheleuten gestifteten Heiratsverschreibung (1523 August 7, Nr. 2053) die Gebrüder Philipp und Ulrich Ulner v. Dieburg ihrer Schwester schuldig und verpflichtet waren, auf ihren (der Gebrüder)Gütern in und um Lindenfels anzulegen. Sie bekunden, dass Ulrich, nachdem die Güter ihm allein zugeteilt worden waren und er sie unbelastet haben wollte, vor 1 1/2 Jahren ihnen die Gülte aufgekündigt und die Auszahlung der 1.600 Gulden angeboten hatte, sie (die Aussteller) nun, nachdem die Gulden ohne Ertrag 2 Jahre liegen geblieben seien und sich keine Anlagemöglichkeit über 4 von 100 geboten habe, Ulrich Ulner zu diesem Zinssatz das Geld wieder angeboten und er es angenommen habe unter Vorbehalt der Wiederlösung. Die Brüder sollen von der Zahlung der 1.600 Gulden freigesprochen sein
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1 - Aussteller 5, Aussteller 7
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 137 - Ausf.; Perg., von 6 anh. Sg. Nr. l, 3 und 5 gut erh., Nr. 4 stark besch., Nr. 2 und 6 abgef.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad Kolb v. Wartenberg, Friedrich Steinheuser zu Neidenfels, Hans Brack v. Klingen, Wolf v. Bettendorf, derzeit Amtmann zu Otzberg, Viax v. Oberstein und seine Ehefrau Margarethe geb. v. Dalheim, nächste Freunde des Kindes der verstorbenen Eheleute Erpf Brack v. Klingen und Anna geb. U1ner v. Dieburg, sowie Acharius Zorn, Schultheiß zu Oggersheim, als Vormund bekunden, mit ihrem Freund, Schwager und Mitvormund Ulrich Ulner v. Dieburg einen Vergleich geschlossen zu haben über die 1.600 Gulden, die laut der von dem Pfalzgrafen (Ludwig) zwischen den Eheleuten gestifteten Heiratsverschreibung (1523 August 7, Nr. 2053) die Gebrüder Philipp und Ulrich Ulner v. Dieburg ihrer Schwester schuldig und verpflichtet waren, auf ihren (der Gebrüder)Gütern in und um Lindenfels anzulegen. Sie bekunden, dass Ulrich, nachdem die Güter ihm allein zugeteilt worden waren und er sie unbelastet haben wollte, vor 1 1/2 Jahren ihnen die Gülte aufgekündigt und die Auszahlung der 1.600 Gulden angeboten hatte, sie (die Aussteller) nun, nachdem die Gulden ohne Ertrag 2 Jahre liegen geblieben seien und sich keine Anlagemöglichkeit über 4 von 100 geboten habe, Ulrich Ulner zu diesem Zinssatz das Geld wieder angeboten und er es angenommen habe unter Vorbehalt der Wiederlösung. Die Brüder sollen von der Zahlung der 1.600 Gulden freigesprochen sein
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1 - Aussteller 5, Aussteller 7
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 137 - Ausf.; Perg., von 6 anh. Sg. Nr. l, 3 und 5 gut erh., Nr. 4 stark besch., Nr. 2 und 6 abgef.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-07-01T13:40:38+0200