Der Bremer Domscholaster Hinrich Rode erkennt Graf Johann V. von Oldenburg das ihm von Hero Ommeken, Häupling von Esens, bestrittene Patronatsrecht an der Kirche von Esens zu und bestätigt den vom Grafen vorgeschlagenen Oldenburger Geistlichen Eilard (Eylard) Robeken. - Ausgefertigt und beglaubigt vom kaiserlichen Notar Johannes Schütte (Schutte), Kleriker der Bremer Diözese. Der Scholaster siegelt. 1507 Oktober 11 (die vero lune undecima mensis Octobris)
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Der Bremer Domscholaster Hinrich Rode erkennt Graf Johann V. von Oldenburg das ihm von Hero Ommeken, Häupling von Esens, bestrittene Patronatsrecht an der Kirche von Esens zu und bestätigt den vom Grafen vorgeschlagenen Oldenburger Geistlichen Eilard (Eylard) Robeken. - Ausgefertigt und beglaubigt vom kaiserlichen Notar Johannes Schütte (Schutte), Kleriker der Bremer Diözese. Der Scholaster siegelt. 1507 Oktober 11 (die vero lune undecima mensis Octobris)
NLA OL, Best. 20, Urk Nr. 180
Best. 20 Landesachen
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 1 Urkunden >> 1.1 Grafschaft Oldenburg
- 11.10.1507
Enthält: Ausfertigung, lat., Pergament, 54 x 38 cm, Plica: 1,5 cm. - Siegel ja, Anzahl 1 (an Pergamentpressel anhängend rundes Vollwappensiegel in rotem Wachs; restauriert und ergänzt), 3 cm, mit Siegelschüssel 4,5 cm. - Regest beiliegend und OUB 3, Nr. 192. - Abschrift und Regest: Slg 80 Best. 296 Nr. 2-3 S. 169-182. - Druck: Reimers, Zur Geschichte des Kirchenpatronats in Friesland, in: Old. Jb. 19, S. 178. - Vgl. Best. 20 Urk Nr. 176. Hinweis: Ausweislich des Wappenbildes (geflügelter Helm) gehört Rode zur Verwandtschaft des derzeit regierenden Erzbischofs Johann Rode (+ 1511). Notariatsinstrument
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ