Sammelakt von (teilweise undatierten) Aufzeichnungen und Notizen zur Finanzverwaltung Herzog Ludwigs X.
Vollständigen Titel anzeigen
Kammermeisteramt Landshut (Rep. 205/Ka) A 1
BayHStA Fürstensachen 313
Kammermeisteramt Landshut (Rep. 205/Ka)
Kammermeisteramt Landshut (Rep. 205/Ka) >> Gliederung Pfleggerichte und sonstige Mittel- und Unterbehörden >> A = Akten
1515 - 1520, 1533 - 1537
Enthält hauptsächlich: Schuldverschreibung Ludwigs X. für den Juden Moses von Auerbach 1518; Instruktion für die Kammer(amts)räte (s.d.); Einnahmen an Geld und Getreide der Rentmeisterämter Landshut und Straubing ca. 1515 - 1520 (6 Verzeichnisse); Einnahmen des Herzogs aus dem Zollamt Landshut 1520; dto. aus Getreideverkauf 1534; Register der Zollrechte des Zollners zu Landshut 1519; Verzeichnis der Dienstleute, die aus den Einkünften des Rentamts Landshut bezahlt werden (s.d.); Einnahmen und Amtsnutzung der Kastner zu Griesbach und Landau(s.d.), dann des Landrichters Wolfgang Jud zu Biburg (s.d.); Besoldung des Kastners und des Mautners zu Dingolfing sowie der Landrichter zu Landau und Natternberg (s.d.); Kur- und Begräbniskosten sowie Nachlaß des Baders Wastl zu Straubing 1537; mehrere Notizzettel
Kammermeisteramt Landshut
Akten
deutsch
Moses: Jude zu Auerbach
Ludwig X.: Herzog von Bayern
Jud, Wolfgang: Landrichter zu (Vils)Biburg
Wastl: Bader zu Straubing
Auerbach
Griesbach
Landau
Vilsbiburg
Dingolfing
Natternberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:48 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Landshut (Archivtektonik)
- Archivtektonik des Staatsarchivs Landshut (Tektonik)
- I. Ältere Bestände (Herzoglich/kurfürstlich bayerische und landständische Behörden des 16. - 18. Jahrhunderts) (Tektonik)
- A. Behörden im Rentmeisteramt Landshut (Tektonik)
- 1.) Mittelbehörden (Tektonik)
- Holzmeisteramt Landshut (Bestand)
- Gliederung Pfleggerichte und sonstige Mittel- und Unterbehörden (Gliederung)
- A = Akten (Gliederung)