B-C Disc, 77
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1616 - 1620
Enthält: Schuldner: † Wandbereiter (Tuchscherer?) Melchior Huge, verheiratet gewesen mit Elsabe Kock. Haus: Bült, zwischen Todtstraße und Kerckerinckstegge neben dem Hause der Witwe Johan Varvich. Frühere Eigentümer: 1542 Henrich Listige, Vikar an St. Lamberti, 1560 Friedrich Eickholt. Gläubiger: Johan Hövedes an der Bergstraße; die Witwe des Stadtrichters Dr. Godfrid Leisting; die Vikare an Überwasser, vertreten durch den Bursarius Johan Krampe; Johan Brecker, Vikar an Lamberti; Henrich tom Sumpe; Schmied Rudolf Luering; Johan Tacke, Sohn des † Christian Tacke; Schneider Engelbert Vogel an der Hörsterstraße; die Brüder Anton, Johan und Berndt Westhaus; Speckpfründe Lamberti, vertreten durch den Emonitor Herman Heerde; Henrich Egbertz, verheiratet mit Anna Leverdinck; Berndt Rastrup; Ludwig von Galen zu Röddinckhausen, vertreten durch seinen Emonitor Henrich Böcker; die Armen zur Ahe, vertreten durch die Provisoren Herman Voss und Christoph zum Schloet; Johan von Oeseden; die Domkameralen, vertreten durch den Emonitor Johan Dreihaus; die Armen zur Westen, vertreten durch den Provisor Ludolf Burmeister; die Armen im Hause des † Arnold Wibbeke; Hufschmied Matthias von Rees auf der Rothenburg; die Kinder des Christian Wedemhove, vertreten durch ihre Vormünder Johan Huge und Henrich Stöve; die Kinder des † Bernd Neteler, vertreten durch die Vormünder Bernard Iking und Christoph Schmedding; Jobst Westarp. Anlagen (in Abschrift): 1. 1603 April 30: Schuldurkunde. 2. 1615 März 23: Desgl. 3. 1614 Oktober 4: Desgl. 4. 1609 April 15: Schuldverschreibung (siehe auch Nr. 97, Anlage 8). 5. 1610 November 23: Schuldurkunde. 6. 1612 März 20: Desgl. 7. 1556 am Abend Allerheiligen (Oktober 31): Rentverschreibung. 8. 1610 Juni 23: Desgl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ
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